lr-109.de
[ home ]

landrover
[ technic ]
> events <
[ pictures ]
[ specials ]
[ sale&buy ]

links
[ lr-109.de ]
[ lr-110.de ]
[ ffr ]
[ oli´s site ]
[ hamradio ]
[ specials ]

contact
[ guestbook ]
[ email ]
[ forum ]

Landrover events: 1994 July
First visit to Billing 1994


[zurück]


Sorry but only in german

Das erste mal unterwegs zu einem Landrovertreffen in England: 
Letztes Jahr im Oktober (1993) hatte ich mir den 109er Diesel gekauft. Von Harald aus Wuppertal / Wermelskirchen hatte ich hatte ich gehört, das es in England (der Heimat des Rovers) jedes Jahr unzählige Treffen geben soll. Eines der größeren fand jedes Jahr, im Billing Aquadrom nähe Northhampton statt. Zu dritt (Christian, Tom und ich) haben wir uns dann auf den Weg gemacht.

[Erster Halt in Holland]

Am Donnerstag 21.July 1994, morgens haben wir uns auf den Weg gemacht
Nachdem wir das Ruhrgebiet, Holland und Belgien durchquert hatten kamen wir nach fast 7 Stunden Fahrt in Oostende an. Da auf der gewünschten Fähre (Sally Line) kein Platz mehr für einen 2m hohe LandeRover frei war hatten wir der verblüften Reisebüromitabeiterin gesagt, das wir ohne Dach nur 1,6m gross (geschätzt) seien, so ein Platz war noch frei und wurde dann gebucht. Kurz nach eintreffen in Oostende haben wir dann die Plane und die Spriegel abgebaut und die Windschutzscheibe umgeklappt.



[zurück]


[Oli im "niedrigen" Landrover]

Wie das Schicksal so spielt wurden wir mit unserem Landrover dann hinter eine Reihe von Militärfahrzeugen eingewiesen. Das mein Landrover in der Buchung nur 1,60m hoch war hat so recht niemanden interessiert. Unser abplanen ist also "umsonst" gewesen.


[Der Landrover hinter WWII Fahrzeugen: Oostende]



[zurück]

Da wir die "Nachtfähre" mit Abfahrt um 20 Uhr gebucht hatten und wir ein paar Stunden früher angekommen waren, schauten wir uns den Hafen von Oostende an und warteten bis wir auf die Fähre fahren durften. Nach ca. vier Stunden Überfahrt und mehreren Versuchen irgendwo auf den Kahn zu schlafen kamen wir dann in Ramsgate / England an. Mit immer noch umgeklappter Windschutzscheibe ging es dann wieder von der Fähre runter. 

[Der 109er auf der Fähre]

Nachdem wir ohne Probleme durch den Zoll gekommen waren, haben wir dann erstmal angehalten, denn um ca 5 Uhr morgens war es ohne Dach ein wenig frisch. Während der Montage der Plane und Spriegel hielten dann noch andere Landrover von Bekannten an. Nachdem wir dann an einer Tankstelle noch unseren Spritvorrat aufgefüllt hatten ging es dann auf die Autobahn Richtung Northhampton. (es war der 22.July 1994)
 


[Treffen nach der Fähre: Ramsgate]



[zurück]

Das fahren auf der linken Seite war zunächst ein bischen ungewohnt, aber da man ja erstmal nur auf Autobahnen unterwegs war gab es da keine größeren Probleme. Die Kreisverkehre waren auch ein bischen gewöhnungsbedürftig da es in unserer Gegend keine Kreisverkehre gab aber nach einigen versuchen ging das auch. Nervig war nur das ich nach Rechts durch die Plane ein eingeschrenktes Sichtfeld hatte. 

[Das Camp Billing 94]

Auf dem Motorway war den anderen das "Schleichen" zu bunt, so werden wir kurzerhand überholt. Nach dem Eintreffen im Billing, suchen wir erstmal die anderen und bauten dann das Hauszelt auf in dem wir die nächsten Tage nächtigen wollten. (hinter dem Rover in blau s.o.)


[Ein "camel"]



[zurück]

Alle möglichen Spezialumbauten wie dieses "camel" kommen und die Augen und  die Linse. Ich kaufe mir aus dem reichhaltigen Angebot ein paar neue Blattfedern für die Vorderachse, da mein  109er sich stark auf eine Seite lehnt. Einige andere Ersatzteile sind auch schnell gekauft.


["Kettenumbau" eines LR 109 S2a]

[der berühmte "Pink Panther" in Grün]

Überwältigt waren wir von der Anzahl der (verrückter) Landroverfans  die sich hier trafen. Kein Landrover glich einem anderen. Jeder Rover hier hatte irgendeine Veränderung/Verbesserung von seinem Besitzer bekommen. Manch sahen aus als wenn si frisch aus Solihull kommen andere währen in Deustchland längst von den "Ordnungsbehörden" und dem Tüv auf die Müllkippe gebracht worden.

[zurück]


[Der Scammel bei Tag]

Die Jungs auf dem "Scammel" haben schon ein paar Bier zuviel und brausen mit dem Monster bis spät in die Nacht über den Platz. Ein Typ am Straßenrand bietet neue 109er Planen (ex MOD) günstig an. Da ich mir die jetzt auf dem Rover befindliche Plane von Tom geliehen hatte (s.o.) war da eine günstige Gelegenheit um mir eine eigene Plane zu kaufen. Kurzerhand habe ich dann den 109er geholt wir haben Toms Plane abgebaut und die neue Plane draufgezogen um zu sehen ob die überhaut passt. (Manchmal sind die Planen der Army nämlich ein bischen zu kurz). Sie passte so grade und schon hatte ich für 120DM eine neue grüne Plane für meinen Rover.


[Der Tag danach]

Am Sonntagabend sah es dann so aus: Diese ganze Fläche war voller Stände und Verkaufszelte und nun nur noch gähnende Leere. Montag Morgen haben wir dann das Zelt abgebaut und machten und auf den Weg in die Nähe von Cambrige. Dort liegt das "Imperial War Museum" auf einem alten Flugplatz. Im Museum haben wir uns alte und neuere Flugzeuge aller Größen angeschaut. (dazu wird es irgendwann auch eine Seite geben)

[zurück]


[Mittagessen auf dem Parkplatz in Duxford]


[einer der Landrover auf dem Flugplatz/Museum]

[zurück]

Da der Typ von dem Ich die neue Plane gekauft hatte (s.o.) uns sagte, das er in der nähe von Ipswitch eine Landroverbude, hätte haben wir uns dann auf den Weg dorthin gemacht. Es währe, so hatte uns der Typ gesagt, kein Problem dort, die mir noch fehlenden Spriegel und andere Teile zur Befestigung meiner neuen Plane auf dem Rover zu bekommen. Nach unserer Ankunft wurde wir freundlich von jemanden begrüßt bekamen jeder eine Tasse Tee in die Hand gedrückt und haben dann unsere Wünsche geäussert. 

Es stellte sich herraus das das doch nicht so einfach ist, denn die Teile lagen überall auf dem Hof verstreut herum und musten erst zusammengesucht werden. Alle Mitarbeiter schwärmten nun aus und zerrten alles mögliche was nach Sprigeln aus verschiedenen ecken, Containern und Lagerräumen. Da es zu diesem Zeitpunkt schon recht spät war fragen wir dann nach dem nächsten Campingplatz um dort zu übernachten.

Oli´s 109er bei Mansfield Motors

Wir liesen uns also den Weg beschreiben und fuhren dann los, um am nächsten Morgen wiederzukommen und die Spriegel abzuholen. Natürlich hatten wir alle bei der Wegbeschreibung gut aufgepasst, so das wir uns prompt verfahren haben. Nach dem X-ten Wendemanöver auf den schmalen Straßen East Anglicas hielt plötzlich ein englischer Kleinwagen an, und der Fahrer begrüßte uns auf Deutsch. Er fragte ob er helfen könne, ob wir uns verfahren haben ? Ja, sagten wir Ihm, wir haben uns verfahren. Nachdem eine erneute Wegbeschreibung nur noch mehr Verwirrung hinterlies, bot der freundliche Herr uns an vorauszufahren um uns den Weg zu zeigen. Dies ging auch ganz hervorragend, so das wir noch vor Einbruch der Nacht am Campingplatz ankamen.

Das Nachtlager auf dem Campingplatz

[zurück]

Nach der Übernachtung fuhren wir noch an einer  anderen Landrover Garage vorbei, um dann wieder nach Ramsgate zu fahren. Wir hatten wieder die Nachtfähre vorgesehen, und mussten so bis zu Abend in Ramsgate warten. Wir kamen daher erst um ca 4 oder 5 Uhr wieder auch dem Kontinent an. 
Irgendwo in Belgien fingen mir dann die Augen an zuzufallen, so das ich mit Cristian den Fahrerplatz tauschte. Irgendwo in der nähe der Belgisch/Niederlänschen Grenze fing Christian dann auch an, so das wir auf dem nächsten Parkplatz ranfuhren um etwas zu schlafen. Wir rollten unsere Schlafsäcke auf einer Picknicksitzgruppe (ao eine hübsche aus Beton) aus und waren sofort eingeschlafen. Tom lag noch hinten im Landrover und schlief (seitdem wir von der Fähre gekommen waren) Keiner von uns kam auf die Idee das Tom jetzt fahren könnte, dafür waren wir zu müde.

Nach ein paar Stunden Schlaf und einer Tasse Tee ging es dann weiter Richtung Deutschland. Kurz nach Mittag waren wir wieder zu Hause im Lippetal.

Verbraucht hat der landrover 109 Diesel (bei ca 70-80 Km/h) ca 8l Diesel/100km und ungefähr 6-7l Öl/1000km. Von meinem "Motortot" Ölvorrat (20l) habe ich nur etwa die Hälfte gebraucht.
bilder und text (c) 2000 oliver gottlob



[zurück]