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Landrover events: 1998 July
Billing LRO Show & Beltring War & Peace Show 1998


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Beltring IMPS War & Peace Show

July 1998 in Beltring, Hop Farm, Kent, UK

Am Dienstag abend um ca 20:00 Uhr ging es los. Die Richtung war wieder mal England mit den Interessanten Shows rund um den Landrover. Bis ca 24 Uhr Uhr war ich schon in Belgien und machte erst mal Nachtpause, denn die Fähre sollte erst am Mittwoch gehen. Morgens um ca 9:00 Uhr nach einer Tasse Tee und einem Frühstück ging es dann weiter richtung Calais. Hier wartete schon der Hovercraft auf mich. Natürlich kam ich ca 5 Stunden zu Früh an ... Ich habe dann erst mal Mittagspause gemacht und mich dann in die Warteschlange gestellt.

Irgendwann (ca 2000 Uhr) wurden alle Autos in den Hovercraft verladen und die Fahrt ging schon los. Ich hatte zwar gehofft das ich eine Fähre früher mitkam, aber dem war nicht so. Nach dem Ausschiffen aus dem Luftkissenboot dämmerte es auch schon in England. Zunächst ging es ein kleines Stückchen auf der M20 von Dover richtung Ashford und dort auf die A28/262 in Richtung auf Royal Tunbridge Wells. In der nun vorhandenen Dunkelheit wirkten diese Kleinen Sträßchen mit den hohen Hecken und vielen Kurven / Bodenwellen schon ein bischen unheimlich.


[Olis Landrover at Sunset]
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Nachdem ich auf dem Roundabout schon an der Hop Farm vorbei war, hieß das also umdrehen und zurück fahren. Nach diesem kleinem Umweg habe ich dann die Hop Farm auch erreicht. An der Einfahrt stand jemand der mich auf das Gelände ließ. Dieser war in einer alten MP Uniform gekleidet und offensichtlich stark betrunken, denn er konnte nur mit schwanken stehen.

Am Mittwoch war noch nicht soviel los, man konnte alles in Ruhe anschauen und die ersten Stände hatten auch schon geöffnet. Das liebste Spielzeug schien eine Panzerhaubitze (abbot spg) zu sein. Da noch viel Platz war konnten die Fahrer immer wieder auf dem Campgelände herumfahren. Klar das dabei auch mal was kaputt geht, aber es sind ja genug Helfer und Machienen da um Kleinigkeiten zu richten.


[Abott SPG engine repair on site]

Leider musste für diese Reparatur an einer Schmierölleitung der Motor ausgebaut werden, aber ein kleiner Kran war ja vorhanden. Und so konnte sich jeder die K60 RollsRoyce Maschine OHNE den Schalldämpfer anhöhren ;-)/p>
[Lifting the Engine back in the SPG]

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Auch andere Fahrzeuge wie z.B. Ferret waren sehr beliebt und konnten oft auch fahrend bestaunt werden. Dieser Fox stand zum Verkauf.


[Fox Amoured Car and SPG on a Trailer]

Aber auch Landrover waren in grösserer Anzahl vertreten. Auch ein recht Neuer TUL Wolf (ninty) fuhr dort herum, allerdings noch nicht in Privathand (?)


[Series RAF Firetender]
[Below: RAF Mountain Rescue 110 & TUL ]


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Nach dieser Veranstaltung war es um mich geschehen ich brauchte so einen kleinen Sankey Trailer, die hier zu hauf herumfuhren und standen. (es sollte allerdings noch einige Zeit dauern bis es soweit war)


[Sankey trailer]

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Einige der Landrover FFR waren auch mit den Passenden Funkgeräten ausgestattet. Hier ist ein schönes Beispiel eines Landrover 109 (Rover 9) FFR mit den Passenden Geräten des Larkspur Systems (C42 oder C45 ??)


[Lakspur Radio Tuner Head]
[ Radio Operator overview.]

[closeup of the transmitter/recievers]

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So endete diese Schnupperpatie nach Beltring am Freitag Mittag


Billing 1998

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Nachdem ich am Mittwoch und Donnerstag auf der IMPS War & Peace Show gewesen war, fuhr ich Freitag Mittags wieder weiter. Das Ziel war jetzt Billing Aquadrome in der nähe von Northhampton. Auf der M25 (london orbital) kurz vor Dartford Tunnel & Brigde fing mein Landrover auf einmal fürchterlich an zu "Röhren". Da war wohl ein kleines Loch im Ausspuff.

Nachdem ich dann mit einem lautem Getöse durch den Tunnel gefahren war, hielt ich auf dem nächsten Parkplatz wieder an, um mich um den Auspuff zu kümmern. Ein ca 5 cm großes Loch im ersten Rohr war für den Krach verantwortlich. Nachdem ich dann eine Dose Ravioli verspeist hatte, wurde das Blech dieser Dose mit Hilfe von 2 Schlauchschellen fachgerecht um das Auspuffrohr gewunden und schon war der Rover wieder leise.



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Nach dieser kurzen Unterbrechung gings dann weiter in Richtung Northhampton. Auf dem Weg dahin wurde ich von einigen Landrovern (alt und neu) überholt und habe auch ein paar langsamere Landrover (meist mit Wohnwagen dahinter) überholt. Da mir von den Fahrten in den Jahren zuvor der Weg schon bekannt war, habe ich alles ganz gut gefunden und benötigte die schönen großen gelben Schilder die aufgestellt waren, eigendlich nicht. Olis Rover auf dem Billing 1998Nachdem am Eingang zum Billing Aquadrome dann der obligaten Obulus bezahlt hatte, versuchte ich nun ein paar Bekannte zu finden. Nach kurzer Suche hatte ich dann auch Alexander und Michael gefunden, die beiden hatte ich im letzten Jahr kennengelernt. Andere Landrover  Fahrer aus der Gegend um Salzgitter und Bielefeld campten auch hier. Nach kurzem Hallo, ging es dann erstmal los um eine Runde über den Platz zu drehen. Wie auch schon vorher gab es hier Händler die verschiedenste Dinge und Dienste rund um den Landrover anboten.



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Anfangs fiel mir ein großer Stand der Fa. Landrover auf. Hier wurden nicht nur die neuen Fahrzeuge vorgestellt sondern auch ein paar Serie I und Fahrzeuge aus dem Dunsfold Landrover Thrust. Nachdem ich alle Stände gesehen hatte verglich ich die Preise für ein neues vorderes Auspuffrohr und kaufte, nachdem ich nochmals einen Blick in meinen Teilekatalog, geworfen hatte, ein "genuine part". So habe ich gleich, wenn ich nach Hause komme, was zu basteln und für den fall das meine fachgerechte Reparatur nicht hält auch das Ersatzteil gleich dabei.

Phil den ich im May in Eastnor Castle auf der Arc Int. Rally kennengelernt hatte beantwortete als Fachmann die Fragen der Kunden auf dem Landroverstand insbesondere zu den DLT Fahrzeugen die ausgestellt waren. In dem Gespräch sagte er das er den "Vader" in einem der Seeen  zu Wasser lassen wollte. So eine "Bootsfahrt" wollte ich mir nicht entgehen lassen.



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Hier ein paar Bilder von der "Bootsfahrt" (aus Lro 8/98). 

Oben Rechts sieht man wie die Schwimmer aufgebasen werden.Phil ist im Vordergrund zu sehen, ich dahinter. Man stellt das Handgas des Rovers etwas höher, befestigt dann einen Schlauch am Auspuffrohr und füllt die Schwimmer mit Luft, d.h. Abgasen. Jeder Schwimmer hat drei Kammern welche über ein Ventil befüllt werden können. Durch diese heissen Abgase ist das Gummi der Schwimmkörper schon stark porös und müsste mal erneuert  werden. Jeder Schwimmer ist mit vier Bügeln mit dem Rahmen verbunden. Während der Fahrt musste ab und zu Wasser gelenzt werden, der Handbremsengummibalg war etwas undicht.  Links oben sieht man wie der APGP aus dem See heraus kommt. Unten ist zu sehen wie tief der Rover im Wasser liegt, für hohe Dünung ist das nicht geeignet. Es hat uns aber viel Spass gemacht mit dem Wagen über den See zu tuckern. 



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APGP im Wasser
[APGP im See: Billing Aquadrome 1998]

Hier ist der APGP im Wasser unterwegs. Wie man sehen kann haben die Schwimmkörper schon einiges an Luft verloren. Zu diesem Zeitpunkt befinden wir uns ca 5-10min im See. Beim einfahren in den See benötigt der APGP fast die doppelte Breite vergleichen  mit einem Landrover ohne Schwimmer. Durch die auf der hinteren  Kardanwelle, kurz vor dem Hinterachsdifferential montierte Schraube muss man beim Einfahren in das Wasser vorsichtig sein um die Schraube nicht zu beschädigen. Man verwendet meist den Hinterradantrieb mit nicht zu hohen Gängen. Die Vorderräder dienen als Ruder, wenn man den Allrad zuschaltet, wird die Ruderwirkung etwas besser aber es spritzt auch mehr. Die Geschwindigkeit liegt unter 5 Km/h. 



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Am Samstag (oder war es der Sonntag) fand bei Simonties eine Versteigerung diverser Landroverteile statt. Nachdem ich mir das Treiben einige Zeit angeschaut hatte, wurde ein Stoßdämpfer für einen 109er angeboten. So recht wollte wohl keiner dieses Schnäppchen haben. Die Auktionatorin forderte zunächt Gebote um zehn GBP, dann nur noch fünf  und zum Schluß  nur noch "One pound". Nach ca einer Minute Stille rief ich dann "One pound" und hab damit den Stoßdämpfer gekauft.
Eigendlich hatte ich ja erst vor kurzem (3 Jahre) meinem Rover neue Dämpfer verpasst. Nun denn - Ich ging also zur "Warenausgabe" (ein Campingtisch) legte mein "One pound" auf den Tisch und bekam drei Stoßdämpfer in die Hand gedrückt. Ein echter "bargain" allerdings liegen die Stoßdämpfer heute noch herum da die am Rover eingebauten noch Hervorragend dämpfen.

Am Montag morgen ging es Dann wieder richtung Dover zur Fähre.





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Bilder & Text (C) 1998 by O.Gottlob (ausser bes. gekennz.)