Ein Fred, ausgegraben aus den Tiefen des Forum harrt seiner Wiedererweckung - naja, nicht wirklich. Update am zweiten Tage der Zonierung.
Selbst habe ich das große Glück, direkt am Zonenrand zu wohnen (wenn ich recht überlege, ja die Luft wird schon besser

) womit mir immerhin zwei Autobahnauffahrten und 2 Tankstellen zur Wahl stehen. Wer aber *nicht* direkt in der Zone wohnt bekommt auch keine Ausnahmegenehmigung.
Jede Überlegung, aktiv in der Lokalpolitik gestaltend mitzuarbeiten, habe ich konsequent und nachhaltig begraben. Was man da bei nähreren Recherchen über die Fahrvebote zu sehen bekam - danke nein. Selbst auf Ebene der Bezirksvertretungen zeigt man sich beratungsresistent, ja geradezu militant, was irgendwie "Umwelt" in Frage stellen könnte. Und das im größten Industrierevier Deutschlands.
Die Umweltzonen Ruhrgebiet sind in all ihrer Bescheuertheit eingerichtet worden, so wie es sich unsere vollends durchgeknallte Obrigkeit gewünscht hat. Wenigstens hat nun der NRW-"Umweltminister" Farbe bekannt: "Die Leute müssen sich dann neuere Autos kaufen". Damit ist jeder Zweifel, wem die Zonen wirklich nützen endlich ausgeräumt und wirkungsvoll von den eigentlich drängenden Problemen die hier NRW auf ihn warten, abgelenkt.
Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, dem empfehle ich die Linksammlung auf
http://www.halt-umweltzone.de. Im Blog gibt es parteiische, polemische und einseitige Berichterstattung zu tagesaktuellen Themen. Inzwischen ist das Gemaule bei vielen Leuten groß. Leider total zu spät, weil sich offenbar niemand die Mühe gemacht hat, an dem Planauslageverfahren teilzunehmen.
Zusammen mit dem Ruhrgebiet startet München seine Zone, Frankfurt folgt zum 01.01.2009. Und wer das Pech hat, einen übereifrigen Verkehrsdirektor wie in Essen (Herr Kowitz) in der Stadt zu haben, da nützen auch die von den Kommunen vollmundig angekündigten "Schonfristen" nichts. Essen kennt da keine Gnade.
Achso - allen Landyleuten ein schönes WE bei den diversen Veranstaltungen!