Mitmachen dürfen oder nicht...
wenn ich da mit einem Auto mit H - Nummernschild (oder auch mit normalem Kennzeichen) aufkreuze, dann bin ich da. Egal, ob ich nun in´s offizielle Konzept passe oder nicht.
Solange die Fahrzeuge als Liebhaberstücke erkennbar sind und Eure Landys nicht den Anschein "billiger Handwerkerhuren" (d.h. billige Gebrauchtwagen als bloßes Mittel zum Zweck - wenn Ihr versteht was ich meine) vermitteln, dann achtet doch eh kein Mensch auf das Nummernschild.
Und wenn 200 "Guerilla" Teilnehmer dort aufschlagen würden, dann wären die 20 hochglanzpolierten plötzlich nur noch Randerscheinung.
Ich denke, auch wenn man nicht 100-prozentig ins gewünschte Bild passt, so sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Schliesslich geht es darum, hier
mein Hobby vor dem Verbot bzw. einer übermäßigen Reglementierung zu schützen.
Um hier Martin Niemöller zu zitieren:
“Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.”
Ich will hier um himmels Willen
keine politischen Paralellen ziehen, aber die Grundtendenz gilt heute noch: Was interessieren mich die hochglanzpolierten Oldtimer / Youngtimer / Pferdebesitzer / Sportpiloten / Waffensammler oder Sportschützen?
(@ sniperrob: letztere haben in GB nach dem Massaker in Dunblane ja noch mehr gelitten als in D)
Ich denke, wenn man da wirklich etwas bewegen will, muss man mit den Sandkastenstreitereien aufhören und mit allen in die selbe Richtung ziehen! Egal ob an unterschiedlichen Strängen oder an einem!
Ich weis nur noch nicht, ob ich der Szene mit meinem Auftritt (Ferretfahrer

) einen Gefallen tun würde, da hier im Regierungsbezirk Köln bzw. Düsseldorf mal jemand mit der zunächst erzwungenen Zulassung eines Hotchkiss für vieeeel Wirbel gesorgt hat.
Gruß
Elmar