the end?

Alles rund um das beste Auto der Welt

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bronisius
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off-topic

Beitrag von bronisius »

Das mit dem Aufregen bei den Rauchern ist meiner Ansicht aber auch rein hausgemacht. Wäre eine einheitliche Regelung an einem Stichtag ohne Ausnahmeregelungen eingeführt worden, wäre das nicht so schlimm geworden. Aber so....

Jedes Bundesland so wie es will mit seinen Ausnahmen etc. Das empfinden die Bürger als Willkür.

Da waren die anderen Staaten schlauer (ein Hoch auf den Föderalismus).
 

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Welche Farbe ein Landy hat ist völlig egal - Hauptsache matt!!!!

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Sifu
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Beitrag von Sifu »

Nur mal so am Rande : Meine Frau raucht ( schlimm ) , ich heize mit Kohle (schlimmer ) , arbeite auf Zeche ( ganz schlimm , habe Computer und Telefon ( oh Gott ) , fahre einen alten Diesel ( geht garnicht ) STAATSFEIND :!: :!:
Das ist aus einem Famielienvater geworden der Steuern und GEZ (leider) zahlt , Müll trennt und Pflanzenöl in sein Auto packt damit die Umwelt ein wenig entlastet wird.
Ich werde durch die Umweltzone kaum oder mit riesen Aufwand nur noch zur Arbeit kommen . ÖPNV geht garnicht , zum einen wird der auch teurer wenn halb Deutschland Zwangsenteignet ist und nachts um 2 wenn kein Bus mehr fährt , wie soll ich da 80 km fern der Heimat nach Hause kommen :?:
Abwarten ist gut , vorbereitet sein ist besser .
Übrigens bin ich auch für die elektronische Fußfessel , daran erkennt man in Deutschland den Verbrecher !! Denn der trägt KEINE. :evil:

Schönen Gruß von einem schlimmen Finger .
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Bonni,

das Problem ist doch, eine zunächst gefühlte Übervorteilung in Deutschland durch Vorschriften und Verbote. Es wir immer nur auf die verwiesen, die etwas im derzeitigen Mainstream nicht konformes tun. Man ist heutzutage schnell dabei, jenen das Stigma des Ewiggestrigen aufzudrücken. Dabei geht man mit missionarischem Eifer vor. Scheinbar kann diese Bevölkerung/Politik/Medien es nicht akzeptieren, wenn einige wenige etwas tun, was nicht ganz dem Standard entspricht. Beispiel Duisburg: heute 78% der Fahrezuge bekommen eine grüne Plakette - ist doch toll, in drei Jahren sind es 84%. 16% der PKW sollen also die Welt retten. Bei genauerer Betrachtung sieht man, daß der größte Verfechter der Fahrverbotszone für das neue Steinkohlekraftwerk Walsum gestimmt hat. Ein Grüner. Klar - der Energiebedarf ist groß in Duisburg mit dem größten Stahlwerk Europas. Es ist wie immer in der Geschichte: Man will den kleinen am Schlafittchen packen.

Vor wenigen Jahren wurde das Dieselfahrzeug steuerlich begünstigt, nun sind wir - Dreckschleudern. Sogar VW bietet heute noch NEUWAGEN an, die nur eine gelbe Plakette bekommen werden! Für die ist in 2 Jahren offiziell Schluß (wenn nichts geändert wird).

Diese "Selbstkontrolle" durch die Gesellschaft hat inzwischen dramatische Ausmaße angenommen. Der Einzug der absoluten, betriebswirtschaftlich meßbaren Vernunft, der standardisierten Prozesse ins persönliche Leben kann man nicht gerade als das Salz in der Suppe bezeichnen. Diejenigen, die am lautesten nach Vielfalt rufen, sind gerade, jene, die gerne nur ihre Meinung von Vielfalt vertreten sähen.

Der Hinweis auf die Kneipen war eher in Bezug auf die Feinstaubkonzentration in Folge Rauchens gemeint. Jetzt wird halt über die Heizpilze diskutiert ... .

In den Haushalten sind tagtäglich, ganz normale Staubkonzentrationen vorhanden, die jeglichen EU-Grenzwert auf ewig toppen werden! Gut gemeinte Reinigungstechnologien in Dieselfahrzeugen und Effizienzsteigerungen (TDI, CDI...) haben zu einem Anstieg der Staubwerte geführt, weil die groben Stäube nun gefiltert werden. Feinstaub wird somit noch weniger gebunden wie vor zehn Jahren.

Beispiel Deutsche Umwelthilfe, die sich als Blockwarte gierrien und unbescholtene Bürger auf ihre achsoschlimme Verhaltensweise - den Tatbestand des Fahrens ohne Plakette - "aufmerksam" machen. Schau wohin du willst - es gibt eine Regulierungswut sondersgleichen, die einem fast den Atem raubt (wahrscheinlich Papierstaub). Es gibt sicherlich andere Anreize, die Innenstädte zu entlasten als ein Verbot, daß nur ganz spezielle Menschen trifft.

Der aktuelle Vorschlag des Arnsberger RegPräsidenten zieht erstmal den Zorn der innenstädtischen Einzelhändlern nach sich. Aber warum sollte - wenn alle die Zone so toll finden, auch Bereiche gesperrt werden, die nachweislich nur gering oder gar nicht belastet sind?

So gesehen, muß ich auch Dirk rechtgeben. Man kann diese Zivilisation bald nicht mehr bezahlen. Und ich muß zugegeben: der Grieche in Brüssel hat schon weitere Kosten angekündigt - also zücken wir schonmal das Scheckheft, unterschreiben und reichen ihm das Blanko rüber. Wirklich piffige Ideen hört man allerdings selten.

Gruß,
Daniel
 

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Rafi
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Beitrag von Rafi »

Dortmund macht ja Frage/Antwort. Am besten gefällt mit die hier.

Frage 26:
Für mein Fahrzeug ist keine Plakette erhältlich. Ich wohne in einer Umweltzone. Muss ich mein Fahrzeug jetzt verschrotten?

Verschrotten müssen Sie das Fahrzeug nicht sofort. Zum einen können Sie außerhalb von Umweltzonen weiterhin problemlos fahren.

Ich wohne echt im Kasperleland. Und wen darf ich für solche Antworten jetzt verhauen? Wer so ne Antwort erstellt nimmt doch am realen Leben nicht teil![/i]
 

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Anoplophora
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Beitrag von Anoplophora »

...seit geraumer Zeit propagiere ich den "Verein zur Rettung des gesunden Menschenverstandes", denn das scheint eine aussterbende Tugend zu sein. Da könnte man sich gleich ein Regularium zu Nutzte machen und den gesunden Menschenverstand auf die "Rote Liste" setzen. Wird wohl wirklich Zeit....

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Kieler
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Beitrag von Kieler »

Welche Politiker haben die Umweltzonen denn beschlossen? Wer hat dafür in der EU gestimmt? Und wer hat die Regelung in deutsches Recht übernommen (und verschärft/zeitlich vorgezogen)? Von welcher Partei waren die? :?: :roll: :?:

Und die wichtigste Frage zum Schluß: Wer hat DIE Politiker gewählt? :?: (Nur mal so als Denkanstoß für die nächsten Wahlen.) :idea:

Viele Grüße

Kieler
 

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bonni
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Beitrag von bonni »

im grunde verfechten wir doch hier alle die gleiche idee:

eigentlich wollen wir den umweltschutz, weil WIR NICHT MEHR UMHINKOMMEN, UNS UMZUSTELLEN, wollen wir unseren kindern nicht verbrannte erde zurücklassen.

so weit, so gut.
dazu werden ideen entwickelt, gute und weniger gute, schwachsinn, eigennütziges und phantastenkram.

unser problem ist es, dass zu viele interessenvertreter zu viel einfluss auf die entscheidungsträger haben, um ihre schäflein ins trockene zu bekommen:

ist schon vieles genannt worden hier: DEUTSCHE autoindustrie, energieunternehmen bis hin zu sogenannten "nationalen interessen".

wie schon erwähnt, der "gesunde menschenverstand" bleibt aussen vor, solange wirtschaftliche und nationale interessen die macht haben, die interessen der umwelt zu überstimmen.

beispiele gibt es zuhauf:
amerikas durchsichtige blockadehaltung zu kioto**, russlands und chinas stützung von verbrechern an der menschlichkeit wie im sudan, deutsche doppelzüngigkeit in der autoindustrie, "sichere" atomkraft, um nur einige zu nennen.
alles bekannt.

aber das schlimmste ist, dass die medien und "meinungsmacher" mehrheitlich auf diese züge aufspringen und ohne zu hinterfragen das nachäffen, was diese interessenvertreter in inniger allianz mit unseren volksvertretern als richtung vorgeben: schlagworte wie "stinker" sind plötzlich modern, widersprüchliches wird ungeprüft gutgeheißen, und der brave "endverbraucher" rennt wieder zur iaa und bestaunt boliden deutscher produktion, die 15 liter sprit und mehr verbrauchen...

und das ist für mich das schlimmste:
eigentlich wissen wir ( dank gesunden menschenverstandes in verbindung mit den hinweisen der wissenschaft und ihren empirischen erhebungen ) es besser, und lassen uns sehenden auges vor den karren der wirtschaft spannen.

ich bleibe dabei:
die zeit unserer erde steht auf "fünf vor zwölf", wenn wir nichts unternehmen. aber wir müssen DAS RICHTIGE tun und uns nicht zum büttel der "mächtigen" machen lassen...

kieler hat geschrieben:...Und die wichtigste Frage zum Schluß: Wer hat DIE Politiker gewählt? (Nur mal so als Denkanstoß für die nächsten Wahlen.)
WEN willst du denn ruhigen gewissens noch wählen?

** :shock: huch! kyoto schreibt man glaube ich mit ypsilon... aber wikipedia sagt, man kann es auch mit i schreiben :wink:
 

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Zuletzt geändert von bonni am 12.02.2008, 11:14, insgesamt 2-mal geändert.
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bonni
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Beitrag von bonni »

gefunden heute in der tageszeitung:

http://www.derwesten.de/nachrichten/waz ... etail.html


wie war das mit dem "licht am ende des tunnels" ? :wink:

to be continued...
 

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Beitrag von Anoplophora »

@ bonni,

tja, man lese den letzten Absatz des Artikels mit der Äußerung des Kollegen von der "Partei der Mitte". Schön, dass es keine flächendeckende Umweltzone gibt (btw. allein der Begriff in diesem Zusammenhang ist Mist), aber die Begründung ist technisch, fachlich an der Sache vorbei.


Der Verkehr ist nur mit 6% (oder zumindest in dieser Größenordnung) am Feinstaub beteiligt. Ähnliche Werte erreichen Osterfeuer und Silvesterfeuerwerk. Für den Rest sind Andere verantwortlich. Ein Gesamtkonzept ist nötig...und was mich persönlich sehr entmutigt ist die Tatsache, dass unsere Politik schon lange aufgegeben hat sich mit echten Geggnern zu messen. Man versucht vieles auf dem Umweg über und auf den Bürger abzuwälzen und das als Marktreguklierungsmechanismus zu verkaufen....


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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

wie war das mit dem "licht am ende des tunnels" ? Wink
Na, wenn das mal nicht die Lichter des entgegenkommenden Zuges sind :wink:

Die von der Landesregierung nach etlichem Hichhack vorgegebene Marschrichtung ist nicht weniger sinnfrei als eine große Umweltzone. Weniger Bürokratie? verursachungsgerechte Restriktionen? Mitnichten. Die Umweltdezernenten von 9 Revierstädten (Duisburg, Mülheim, Oberhausen, Essen, Bottrop, Gelsenkirchen, Herne, Bochum und Dortmund) sind dennoch weiterhin für eine große Verbotszone. Das Gezerre darum, welche Einkaufsstraße in der UwZ liegt, welches Industriegebiet eingeschlossen werden soll, wird - und das bleibt meine Hoffnung - dazu führen, daß dieser ganze Bürokratie-Irrsinn komplett eingestampft wird. Das ist der einzige ganzheitliche Ansatz, der dabei Erfolg versprechen könnte.

Erfreulich ist einerseits, daß tatsächlich Schwung in die Debatte gekommen ist, bedauerlich jedoch, daß nicht die Stimme des vielzitierten "kleinen Mannes" zu Kenntnis genommen wird, sondern nur die der großen Verbände. Naja. Sei es drum, wenn die sich ins Geschirr legen.

Letztens kam mal das Wort "Wirksamkeitsuntersuchung" ins Spiel. Daran hatte man wohl nirgends gedacht. Die Stadt Düsseldorf hat erkannt, daß die Einrichtung von Fahrverbotszonen ohne stichhaltige Argumente nicht durchgeführt werde sollte. Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die offensichtliche Unfähigkeit der hiesigen Stadtplaner, wenn man auf dieses dünnes Eis zerren läßt. Denn die gerne gerühmte und als großer Wurf gelobte Argumentationsgrundlage "Machbarkeitsstudie Umweltzone Ruhrgebiet" ist inzwischen zur Ideensammlung degradiert worden - denn es gibt keinen Nachweis über die Wirkung von Maßnahmen.

Industrie und Ökologie müssen sich nicht zwingermaßen ausschließen. Infrastruktur und Gewerbe sind DER Standortvorteil des Ruhrgebietes und das Geschwafel (man kann es nicht mehr anders sagen) von Pseudo-Metropolen und Möchtergern-Lufkurorten verkennt diese Tatsache in eklatanter Weise.

Die Verbesserung der Fahrezugtechnik (oder die rechtsverbindliche Vorschrift zum Einbau von Filtertechnik in Neuwagen) schien bisher eine aussichtsreiche Alternative zu sein. Die Einführung neuer Schadstoffgruppen bei Nutzfahrzeugen führte jedoch zu einem Ergebnis, daß uns ebenfalls wenig Freude machen dürfte:

Die dunkle Seite der sauberen Abgase

Da werden einem die Wolken aus unseren Möhrchen gleich wieder viel symphatischer!
 

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Zuletzt geändert von KingLoui am 14.02.2008, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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krankenhausen
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Beitrag von krankenhausen »

Der link funzt nicht
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

 

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Beitrag von bully »

umweltzone braunschweig ..... :shock:
nach mehreren hick kack unserere regierung und unsereren oberbürgermeister und den differenzen unsere heimischen handwerker und anwohner in der city , wurde jetzt beschlossen das es unsere umwelt zone zwar obligatorisch schon besteht. aber
sie besteht darin ..... in der umweltzone city ..darf jetzt nur noch 30 km gefahren werden . um die feinstaub belastung gering zu halten . :|
also schleichen und nicht mehr rasen mit 100 durch die city :lol:

was es bringen soll ,weiss ich nicht , aber lkw fahrer dürfen die city nicht anfahren sondern umgehen . wie die geschäfte beliefert werden sollen .
keine ahnung :?:

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KingLoui
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Die 8 Zonen - Planauslage 21.04-20.05.

Beitrag von KingLoui »

Hier ist er wieder, der ungeliebte Umweltzonen-Thread. Hervorgeholt aus dem Unterbewußtsein des olivgrüngen Gedächtnisses. :wink: Obwohl offenbar nur sehr wenige Leute hier davon betroffen sein werden hier ein kurzes Update:

Nach heftiger Intervention einflußreicher Gewerbeverbände legt die Landesregierung NRW nun einen neuen Plan vor. Bestandteil sind 8 von einander abgegrenzte Umweltzonen in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Bottrop, Herten, Bochum, Dortmund. Dazwischen soll es "Mobilitätskorridore" geben. In Summe handelt es sich um 225qkm Zone. In der veröffentlichen Meinung ist dann schonmal von "klitzekleinen Umweltzönchen" die Rede. Der WAZ Medienkonzern leistet ganze Arbeit.

Viele größere Gewerbeansiedlungen und Binnenhäfen sind z.B. auch zukünftig erreichbar. Autobahnen und einige Bundesstraßen wen ausgenommen. 2010 wird dann überprüft, ob die Zone auf das urpsüngliche Maß von 735 qkm erweitert wird oder wiederum abgeschafft wird. Das halte ich persönlich allerdings nur für Augenwischerei. Die Begrenzung der Stickoxide (da sind dann wieder die Benzinmotoren mit dabei) und der Lärmemissionen werden wohl nicht dazu beitragen, ein einmal geschaffenes Instrument wieder in Frage zu stellen. Es wird Ausnameregelungen geben, aber bei der Bürokratiefreudigkeit unserer städtischen Verwaltungen schwant mir übles. Bestenfalls geschieht sowas, wie Bully geschildert hat.


Das Planauslageverfahren läuft vom 21.04. bis 20.05.
Bis einschließlich 03.06. hat man Zeit, Einwändungen an die Städte oder die Landesregierung zu richten. Das heißt im Klartext: Während der Öffnungszeiten (oder ggf. nach Terminvereinbarung außerhalb der Bürozeiten), sich 200 Seiten Papier anlesen und ein Anschreiben an die Verantwortlichen Stellen aufsetzen.


Man sollte sich nicht von der Einstellung "och, da kann man eh nix machen" leiten lassen. Jeder einzelne ist gefragt. Denn es sind ja nicht nur Landys betroffen. Es werden auch heute noch Fahrzeuge verkauft, die in zwei Jahren mit einer gelben Plakette stehen bleibten müssten.

Wenn die Umweltzonen erstmal durch sind, wird man sich grundlegend mit der Frage des motorisierten Individualverkehrs zuwenden. Insbesondere Einpendler sind den Städten ein Dorn im Auge. Eine Handhabe, gibt es dann ja: die "Umwelt"zone.

Linksammlung und mehr auf:
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

N`abend allerseits. Wieder mal ´ne gute Zeit für Selbstgespräche :wink:

Don Quichote hat mal wieder was zu vermelden. Bisher zeichnet es sich nicht ab, daß es zu weiteren Zugeständnissen der Landes- bzw. Bezirksregierungen kommen wird.

Der Countdown läuft noch bis 3. Juni. Es werden zwar wenige oder niemand von Euch direkt hier betroffen sein (wenn die Essener Stadtverwaltung sich durchsetzt, gibts hier trotzdem bald ´ne Sammlungsauflösung). :twisted:


Formschreiben gegen den Teilplan West

Wer es für die Pläne Ost bzw. Nord verwenden möchte, findet die dazugehörigen Planentwürfe ebenfalls auf der Webseite. Zwecks Abgleich. Selbst wenn nur ein Bruchteil als Einwand geschickt wird - reicht imPrinzip ja schon.
Wer es abschickt, hat Teilnahme- und Fragerecht bei einer öffentlichen Anhörung, soweit ich das weiß.
 

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