Heute sprach mich meine Holde auf eine Problematik an, die mir bis dato noch nicht so bewußt war, obwohl ich mich schon öfter gefragt habe, ob das wohl so seine Richtigkeit hat. Sie beklagte sich nämlich darüber, daß der Zündschlüssel von ihrem gerne genutzten Dicken (eigentlich meiner, aber irgendwie schleichend zwangsenteignet....vielleicht muß ich da mal intervenieren....egal weiter) so pisselig klein geraten ist, daß sie sich fast die Haut von den Fingern abreißt bei der morgentlichen Vorglühorgie. Ich würde ja gerne ein Foto von ihren geschundenen Beamtenhänden
Und um ehrlich zu sein - Recht hat sie ja. Dieser Schlüssel ist weder für zarte Frauenhände, noch für richtige Männerhände, die jeden zweiten Tag Kardanwellen und Verteilergetriebe wechseln, gemacht. Der paßt bei näherer Betrachtung eher zum Barbie-Mobil.
Als Retter der holden Weiblichkeit habe ich mich jedenfalls sofort aufgemacht zum örtlichen Schlüsseldienst und dort einen neuen Schlüsselsatz mit mehr Hebelwirkung geordert. Ha! Denkste! Der hat mich erstmal angeguckt und gefragt wovon der denn ist und dann seine Kataloge gewälzt um den zum Bärtchen passenden Rohling zu finden. Jetzt dürft Ihr mal raten wo er den gefunden hat.......na?!.......Idee?
In der Abteilung Tankverschlüsse! Da fahr ich ein zehn Tonnen-Schlachtenerprobtes-Dicke-Hose-Look-at-me-Here-I-Come-There-Wo-it-Schwarz-qualms-Auto und der Zündschlüssel gehört zum Tankverschluß eines Püppchen-Smart oder MX5-Lutscher Autos!!!
Der gute Mann meinte das einzige was er mir empfehlen könnte wäre zum Schlosser zu gehen und einen größeren Kopf anschweißen zu lassen ans Schlüsselchen. Wie sieht das denn aus???
Ist das Schlüsselein eigentlich normal, oder Folge einer mißlungenen Umbauaktion des Vorbesitzers? Oder einfach britische Ingenieurskunst?
Hat irgendwer von euch sich des Problems schonmal angenommen oder ist das vielleicht gar kein Problem?