Wie ist denn der momentane Stand der Dinge wenn man einen Ex-Mod Baujahr 1980 mit H-Kennzeichen zulassen will wenn der erst später zugelassen wird?
Ist es trotzdem möglich nach Baujahr zuzulassen und damit das H-Kennzeichen zu bekommen?
Gerne auch per PM
Bei vielen Ex-Mods ist das Baujahr zwar 1980 bzw. davor aber die erste offizielle Inbetriebnahme/Zulassung sehr viel später weil z.B. Depotfahrzeug.
Beim H-Kennzewichen geht's aber primär um die erste Zulassung/Inbetriebnahme und nicht um das wirkliche Baujahr.
Soweit habe ich das bisland jedenfalls verstanden.
Manchmal scheint das bei der H-Zulassung unterschiedlich behandelt zu werden. D.h. das jemand eine H-Zulassung bekommt weil das Baujahr 1980 (bz. davor) ist un die Zulassung erst z.B. 1989 erfolgt ist - ein anderer aber nicht.
Das hab ich gemeint.
Also wenn's beim Tüv so wäre "30 Jahre alt und dann H-Zulassung"....dann hätt mein Citroen HY schön längst nen Ami V8 mit 500 PS drin...4 Scheibenbremsen und Servolenkung....
entscheidend sollte das BAUJAHR sein und nicht die erstzulassung. allein anhand des baujahres kann man ja auch etwas zur " historie" des fahrzeuges sagen.
um sicher zu gehen, hilft ein anruf bei den freundlichen menschen des örtlichen straßenverkehrs ( zulassungs- ) amtes
Also wenn's beim Tüv so wäre "30 Jahre alt und dann H-Zulassung"....dann hätt mein Citroen HY schön längst nen Ami V8 mit 500 PS drin...4 Scheibenbremsen und Servolenkung....
Dieses Vorhaben würde aber schon an den Vorgaben des H-Kennzeichens scheitern. Denn das Hauptaugenmerk liegt bei der H-Abnahme u.a. auf der Originalität
Wegen dieser teils abenteuerlichen Umbaumaßnahmen wurden übrigens die Zulassungs- bzw. Abnahmekriterien für das 07er Kennzeichen denen des H-Kennzeichens angeglichen
Ansonsten sehe ich das mit dem Baujahr wie Bonni. Schließlich geht es beim H-Kennzeichen auch oder Hauptsächlich um den historischen Wert eines Fahrzeuges. Und der ergibt sich nunmal aus dem Baujahr und nicht der Erstzulassung. Es gibt ja z.B. auch Fahrzeuge von Werkfeuerwehren, die teilweise nie eine Straßenzulassung hatten und trotzdem ein H-Kennzeichen bekommen...
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Gruss,
Christian
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"Das muss das Boot abkönnen"
zbv500 hat geschrieben: ... Es gibt ja z.B. auch Fahrzeuge von Werkfeuerwehren, die teilweise nie eine Straßenzulassung hatten und trotzdem ein H-Kennzeichen bekommen ...
Das habe ich bisher noch nicht gehört. Schön wäre es ja und irgendwie auch logisch. Nach dem Anforderungskatalog des TÜV-Süd wäre jedoch die Erstzulassung ausschlaggebend. Und da sind die Zulassungsstellen je nach Bundesland sogar tagesgenau. Daher würde die Werksfeuerwehr, wenn sie denn tatsächlich noch nie zugelassen war, wohl kein H-Kennzeichen erhalten (für Google: Anforderungskatalog für Oldtimer, TÜV-Süd). Daher würde ich mich vor dem Kauf eines solchen Fahrzeugs bei der zuständigen Zulassungsstelle rückversichern, wenn es denn auf die Oldtimerzulassung ankommt.
Viele Grüße
Kieler
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Military Land-Rover "Lightweight", Diesel, Bj. 1976 (ex Niederlande)
Defender 110 TD5 in "Libyen Sand matt"
Daher würde ich mich vor dem Kauf eines solchen Fahrzeugs bei der zuständigen Zulassungsstelle rückversichern
Das würde ich in jedem Fall auch anraten, da gerade bei den Oldtimerzulassungen der Ermessensspielraum des Sachbearbeiters bzw. TÜV-Prüfers ziemlich groß ist
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Gruss,
Christian
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wie ich heute erfuhr.....zählt das datum der erstzulassung beim kraftfahrtbundesamt, nicht das baujahr. ich hab das problem, dass meiner von 1977 ist, jedoch erst 1986 zivil wurde, und somit das datum der erstzulassung nicht 30 jahre her ist.
heul
mistland dieses.
Nugget hat geschrieben:...wie ich heute erfuhr.....zählt das datum der erstzulassung beim kraftfahrtbundesamt...
muss es wirklich beim KBA sein, reicht es nicht zugelassen als z.B. : 75 KH 40 bei der englischen Armee?
Das wäre ja in der Tat megabekloppt und macht eine Importation eines 30 jährigen bisher nicht in Deutschland zugelassenen Serie III LR aus England unnütz.
neee, aber die wollen halt nen amtlichen nachweis. ne eingestanzte nummer am auto nehmen die nicht. da wollen die n auszug aus dem britischen kba-register. wenns sowas gibt...
Nugget hat geschrieben:neee, aber die wollen halt nen amtlichen nachweis. ne eingestanzte nummer am auto nehmen die nicht. da wollen die n auszug aus dem britischen kba-register. wenns sowas gibt...
Gibt es. Komme nur nicht auf den genauen Namen. Ist, glaube ich, ein Mitarbeiter des "British Motor Heritage Trust" (oder ähnlich), der aufgrund der Militärkennzeichens oder der Fahrgestellnummer den genauen militärischen Lebenslauf des Autos sagen kann.
Viele Grüße
Kieler
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Sollte man sich da nicht zusammentun? Die wollen für die erste Fahrzeugauskunft immerhin 25 GBP aber für jede weitere Anfrage nur 15 GBP...
Ich hätte jedenfalls auch Interesse
Ähnliches gibt es für den Ferret übrigens auch, da konnte man aber auch einen entsprechenden Geldschein hinschicken- geht hier bestimmt auch.
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Christian
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H- Kennzeichen richtet sich meines Wissens nach der Erstzulassung. Das bedeutet in meinem Fall : Date into service. = 1990
Das Baujahr ist nach TüV Auskunft unwichtig.
Die 15 Pounds, die ich als EMLRA Mitglied für die Auskunft zu meinem Auto gezahlt habe, sind es wert gewesen.
Volle Historie bekommen und danach das Auto wieder aufgebaut.