sirupartiges Öl durch Frost???

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Kieler
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sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Kieler »

Hallo,

ist es normal, daß das Motoröl 15 w 40 mineralisch bei der Diesel-Serie bei Frost siruparitg wird? Der Landy steht in einer ungeheizten Garage. Im Winter wird der Wagen manchmal wochenlang nicht bewegt. Der Motor startet danach recht schwer, manchmal springt er erst nach dem 5. Versuch an. Technisch ist alles O.K. (Vorglühanlage, Glühkerzen, Einspritzdüsen, Einspritzpumpe, Batterien usw.). Als ich vor ein paar Tagen bei frostigen Temperaturen den Ölstand gemessen habe, war das Öl nicht so flüssig wie im Sommer, sondern siruparitg zähflüssig (eher zäh als fllüssig :( ), es lief fast nicht vom Ölmeßstab ab. Ich wechsle das Öl (15 W 40 mineralisch) einmal im Jahr.

Fahrt Ihr im Winter ein anderes Öl als im Sommer? Ist das sirupartige Öl im Winter normal?

Besten Dank und viele Grüße

Kieler
 

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Oli
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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Oli »

Hallo,

ja ! Der Anlasser schafft es (fast) nicht den Motor durchzudrehen.

Ich habe meinem 109er im Winter immer 10-40 und im Sommer 20-50 gegeben, als ich damit im Winter noch viel gefahren bin. So ist er selbst bei minus 25°C noch angesprungen.

Tschüss Oli
 

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Kieler
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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Kieler »

Oli hat geschrieben:Hallo,

ja ! Der Anlasser schafft es (fast) nicht den Motor durchzudrehen.

Ich habe meinem 109er im Winter immer 10-40 und im Sommer 20-50 gegeben, als ich damit im Winter noch viel gefahren bin. So ist er selbst bei minus 25°C noch angesprungen.

Tschüss Oli
@Oli: Vielen Dank für die Antwort :) Dann bin ich ja doch nicht der einzige Landyfahrer mit diesem Ölproblem im Winter, werde schnellstmöglich auf 10 w 40 wechseln :D .

Habe bei Shell Aviation noch Infos zum Verhalten von Motorölen bei unterschiedlichen Temperaturen gefunden. Bei Automotoren wird das sicher ähnlich sein:

"Bei sinkenden Temperaturen werden alle Öle dicker. Allerdings ist der Unterschied zwischen verschiedenen Ölsorten exponentiell, d.h. bei hohen Temperaturen ist er gering, bei niedrigen Temperaturen unterscheidet sich die Leistung dagegen stark. Ist das Öl beim Anlassen des Motors zu zähflüssig, wird es sirupartig und lässt sich schwer pumpen, was zu Schäden führen kann."

:arrow: Also: Ja nach Ölsorte wird das Öl im Winter mehr oder weniger zähflüssig. Im Sommer sind die Unterschiede zwischen den Ölsorten gering.

Viele Grüße

Kieler
 

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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von mightychalkdust »

Hallo Kieler.

Seit dem letzten Winter mache ich es auch so. Mein 2,25lDiesel konnte bei -19° auch nicht mehr. Habe mich dann erkundigt und 5-30 befüllt. Das Problem war dann behoben. Im Sommer fahre ich nun 10-40.

Viele Grüße, Marcus.
 

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Fursty Ferret
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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Fursty Ferret »

15W40 hat einen Einsatzbereich von -20° bis + 40°
Sollte bei unseren "normalen" Wintertemperaturen also problemlos funktionieren.
Bei -19° und einem Diesel sind Probleme aber vorprogrammiert...
 

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fatz
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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von fatz »

zbv500 hat geschrieben:15W40 hat einen Einsatzbereich von -20° bis + 40°
Sollte bei unseren "normalen" Wintertemperaturen also problemlos funktionieren.
hat es bei meinem 2.5d auch immer. egal wie kalt's war.
Bei -19° und einem Diesel sind Probleme aber vorprogrammiert...
wenn der filter nimmer ganz fit ist, langen da auch -10.
bevor's zu kalt wird schluck bezin dazu und gut ists.
 

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Kieler
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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Kieler »

Danke für die Antworten :) .

Morgen kommt erstmal 10 W 40 in den Motor. Bisher hatte ich 15 W 40. Das 10 W 40 deckt den Bereich von 15 W 40 voll ab und ist auch bei tieferen Temperaturen noch pumpfähig.

Die Ölhersteller geben immer die Grenztemperaturen an, bei denen das Öl gerade noch pumpfähig ist. Ich möchte nicht an die Grenze gehen, der Landy soll nicht "gerade noch" anspringen (was er ja immer getan hat), sondern es beim Anspringen etwas leichter haben. Bringt ja keinen Vorteil, wenn es der Anlasser "gerade noch" so schafft.

Viele Grüße

Kieler
 

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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von captain_t »

also ich habe gerade mein 15 W 40 gecheckt. Hier hat´s auch Minusgrade aber es ist ganz normal flüssig....

Grüße aus dem Schwarzwald.

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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Fursty Ferret »

Die Ölhersteller geben immer die Grenztemperaturen an, bei denen das Öl gerade noch pumpfähig ist
Das ist so nicht richtig !
Die Einsatztemperatur gibt an in welchem Temperaturbereich das Öl eingesetzt werden kann, sprich die erforderliche Viskosität usw. hat, um seinen Zweck einwandfrei zu erfüllen. Mit "pumpfähigkeit" hat das nichts zu tun. Den Begriff höre ich auch in diesem Zusammenhang zum ersten Mal.
Daß im Grenzbereich bei unzureichender Peripherie Probleme auftreten können, sollte klar sein.
Wenn der Motor schlecht anspringt liegt das meistens auch nicht am Öl. Wenn technisch alles einwandfrei ist, muß der Motor auch bei -20° noch anspringen. Aber mal ehrlich: an wieviel Tagen im Jahr haben wir denn solche Minusgrade ? Und wie sieht es dann z.B. mit dem Getriebeöl aus ?
Ich hätte jedenfalls keine Lust, zweimal im Jahr das Öl zu Wechseln :roll:
 

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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von ferretmk1 »

Ich hätte jedenfalls keine Lust, zweimal im Jahr das Öl zu Wechseln
Schreibt einer dessen 90 im Winter stillgelegt ist..........................
 

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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Fursty Ferret »

Deshalb schrieb ich ja "hätte" :P
 

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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Kieler »

Kurzer Zwischenstand:
Das mit dem Ölwechsel heute ist erstmal nichts geworden: Der Mechaniker meinte, er bekommt ihn nicht auf seine Hebebühne :( , eine Grube oder eine Scherenhubbühne hat er nicht. Der Ölwechsel war bei einer dieser Werkstattketten im Angebot, deshalb war ich nicht zu meiner Stamm-/Landy-/Oldtimerwerkstatt gefahren.

Aber:
Der Mechaniker meinte, das Öl würde für das Anlassen keine Rolle spielen, da der Motor die ersten ca. 30 Sec. sowieso ungeschmiert laufen würde. Mir kann der ja alles erzählen, bin ja kein Techniker. Er tippt auf einen Fehler am Masseband oder am Anlasserrelais. Auf die Massebänder war ich ja auch schon gekommen und hatte deshalb vor ein paar Wochen ein eingerissenes Masseband tauschen lassen (war bei der Suche nach Massebändern unterm Auto liegend bei den derzeitigen Minustemperaturen fast am Garagenfußboden angefroren). Zum Anlasserrelais mache ich mal lieber einen neuen Thread auf, dann findet man das später besser.

Viele Grüße

Kieler
 

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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von Sifu »

So jetzt muss ich auch mal !
Ölwechsel macht man nach dem Winter weil duch unverbranntem Kraftstoff sich das Öl verdünnt was Probleme machen könnte .
Und nun zum Winter und den Startproblemen .
Je kälter es wird , je mehr ändert sich das Material .
Metalle schrumpfen , Flüssigkeiten werden im Fließ + Brandverhalten anders , die Leitfähigkeit von Metallen und NE-Metallen wird beinträchtigt usw.
Das alles führt dazu das Motoren im Winter nicht so wollen wie der Fahrer es will .
Nicht ohne Grund bleiben Motoren im Osten monatelang ununterbrochen an , weil sie sobald kalt , sich nicht mehr drehen oder das Gemisch nicht Entzündungstemperatur erreicht . Diesel sind da anfälliger .
Man denke an die alten Geschichten von Holzfeuer unter der Ölwanne .
Untertage haben wir das selbe Problem da wollen die Dieselloks im Winter am Schacht auch nicht mehr also bleiben sie an .
Also Kieler denke mal daran und spare dein Geld , denn die Werkstatt wird dir auch nicht helfen können .
Beibt also nur : Anlasser 12 v mit 24v betreiben , Feuer unter der Ölwanne , Auto nicht mehr ausmachen , oder die Sache so hinnehmen und auf den Frühling warten .
Wenn es da auch noch so ist , dann kannste dir Gedanken machen .
:wink:
 

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Glück Auf !

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Re: sirupartiges Öl durch Frost???

Beitrag von fatz »

ob da nicht eine heizbare garage billiger kommt ? :mrgreen:
 

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