Alpenüberquerung Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien, Frankreich, Schweiz und wieder hoim:
Bis zum Großen St. Bernard Pass in der Schweiz (da wo die Bernadiner gezüchtet werden)
ging es erst per Fähre über den Bodensee und dann auf langer Autobahnfahrt bei brütender Hitze durch die Schweiz.
Solch ein Panorama lässt die Gurkerei aber schnell wieder vergessen:

Kaum vom großen Bernadiner runter, ging es den kleinen Bernadiner Pass wieder rauf.
Pünklich zum Zeltaufbau dann das erste Gewitter (von insgesamt 6 heftigen Gewittern in den folgenden 24 Stunden)
Das ist da oben kein Spass und der Planenwagen bildet wohl auch keinen so guten faradayschen Käfig.

Bis hierhin würde ich gerne Mal im Winter mit Schneeketten rauf, denn die Strasse ist nur von Mai bis Oktober offen.
Unser Übernachtungsplatz direkt am Lift, umsonst und draussen:

Dies war ja unser erster Urlaub nach der Hochzeit, aber ich durfte den bei meiner Frau nicht als Hochzeitsreise bezeichnen
Hagelkörner Eis im Zelt nach Gewitter 3.0 am nächsten Morgen:

Wer hatte eigentlich die Idee mit dem Land Rover bei Gewitter über die Alpen zu eiern:

Da hilft nix, rauf auf den nächsten Pass:

Der LR wurde kurzfristig dem schottischen Regiment zugeteilt:

Wanderung am Lac du Mont Cenis, zum Glück gab es auf dem Berg eine alte Festung von 1873 um Schutz vor Gewitter 5.0 und 5.5 zu suchen:

Das Zelt und die Schlafsäcke waren noch nicht trocken,
also wurde kurzerhand die Platinum Kreditkarte gezückt und eine französische Nobelherberge direkt am Lac du Mont Cenis gebucht.
Passend dazu hab ich mich nicht lumpen lassen und meine Frau ganz groß zum französischen Abendessen als "room service" eingeladen:

Das beste an dem Abend war der mitgebrachte australische Chardonnay Wein im 3 liter Karton vom Lidl.
Morgens um den See herum unsere Reisepartner beim erneuten Wildcampen wiedergetroffen.
Schon schön wenn man zu zweit bequem im Mercedes G schlafen kann.
Schnell noch ein Stimmungsbild bevor der Regen wieder einsetzte:

Ganz legal auf Abwegen, hier die Navi Darstellung...:

...und so sah das in echt aus:





Und auf den nächsten Pass, diesmal der Finestre

und dann auf die Assietta Kammstrasse:

Hier sollte man tunlichst onroad bleiben, denn es geht meist weit runter offroad:




Wo ist der Schnorchel?

Bei der Durchführung der Reise wurde stets auf die Flora und Fauna geachtet:

Fazit: Der tdi zog die Berge hoch wie ne Gemse, da braucht es keinen PS mehr, nur auf Dauer laut und stinkig und das Packen im kleinen 90iger war nervig, da einiges immer erst weg geräumt werden musste und an ein anderes Packstück zu kommen. Auf dem Berg ist es schön einsam, aber kalt, im Tal schön warm aber nicht einsam. Zuerst war es zu nass, dann zu heiss, irgendwas ist ja immer
Hoffe die Bilder haben gefallen.