die liebe technik

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bonni
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die liebe technik

Beitrag von bonni »

hi folks!

wer weiss es?

wie ist eigentlich die permanente kraftverteilung beim ninety / one ten im verhältnis vorderachse / hinterachse ?
bleibt diese kraftverteilung, wenn ich das mitteldifferenzial sperre?

gibt es bei 90 und 110 unterschiedliche werte bei der kraftverteilung?

auf welche achse ziehe ich günstigerweise einen einzelnen satz schneeketten?

habe schon zivile defender ( 110 ) gesehen, die die ketten hinten aufgezogen hatten, und einen militär-90er in bosnien, der die ketten vorne aufgezogen hatte.

lieben gruß,

martin+
 

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V8 Cologne
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Re: die liebe technik

Beitrag von V8 Cologne »

Hi
Ketten sollten vorne drauf. Wenns hinten durchdreht Diff sperren. Lenken und bremsen ist so besser möglich. Bei gesperrten Diff ist die verteilung immer 50:50 wenns offen ist geht die Kraft den leichtesten weg.


Chris V8
 

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Nur die harten kommen in den Garten.
Runter kommen sie alle.
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Oli
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Beitrag von Oli »

hi,

und wenns bergabgeht nach hinten mit den Ketten ...

Seintenführungskräfte sind sehr wichtig

Ich habe 4 Schnellmontageschneeketten da mache ich einfach überall eine dran.

bye
OLi
 

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krankenhausen
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Beitrag von krankenhausen »

Bei meinem 90 war eine Bemerkung im Schein: Ketten nur hinten erlaubt, aber ich habe irgendwo auch mal eine Briefkopie gesehen: Ketten nur vorne erlaubt, da sind sich die Jungs wohl nicht so einig. Warum das überhaupt im Brief stand ??

Am besten wie von Oli beschrieben 4 Ketten, sonst würde ich die Ketten im "normalen" Winterbetrieb lieber vorne wegen Lenken aufziehen (der LR schiebt doch eh schon zu sehr geradeaus über die Vorderachse) und ganz steile Offroadbergabfahrten lieber meiden.
 

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1948 Build for a Purpose
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bonni
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Beitrag von bonni »

hihi :wink:

das war abzusehen, dass es keine verbindliche aussage dazu gibt :roll:
traktion vorne für die übetragung der lenkkräfte einerseits und bremskräfte andererseits macht sinn,

traktion hinten für den antrieb und die seitenführungskräfte ( spurhaltung ) auch.

natürlich wären ketten auf ALLEN rädern das optimum.

bei meinem bescheidenen zweitwagen ( für die beste beifahrerin von allen ), einem 4x4 octavia mit der schicken haldex-kupplung sagt die beschreibung ebenfalls:
optimum: 4 ketten. ansonsten ketten nach vorn, weil:

im "normalbetrieb" ist die kräfteverteilung ( va - ha ) 100 - 0., also: reiner vorderradantrieb. erst bei schlupf an den vorderrädern regelt die haldex-kupplung die kraft auch nach hinten, und zwar bis maximal 50 - 50 mit automatischer ( mittel- )diffenrentialsperre!

damit wären wir wieder bei teil 1 meiner frage:

wie ist die kräfteverteilung beim 90/110 im normalbetrieb:
50 - 50? 80 - 20? 100 - 0??
meines bescheidenen wissens nach hat das aus dem ersten range stammende antriebssystem mit permanentem allrad eine bestimmte kraftverteilung vorderachse zur hinterachse, sprich: kraft fließt auch im normalbetrieb zu bestimmten teilen gleichzeitig an vorder- und hinterachse.

wer weiss genaueres?

lieben gruß,

martin+
 

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Oli
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50:50

Beitrag von Oli »

Hi,

Landrover haben ein Differntial in der Mitte, keine Kupplung.

Also wird wenn vorne und hinten die Achsen die gleiche Drehzahl haben die Kraft 50:50 verteilt.

Ich bin immer noch der Meinung das Ketten hinten zur Erhaltung der Seitenführungskräfte wichtiger sind als vorne.

Aber da gabe es schon lange Gespräche drüber

bye
Oli
 

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26kanal
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Beitrag von 26kanal »

So wie Chris und Olli das sagten:
Solange Du geradeaus faehrst, also die Kardanwellen gleiche Drehzahlen haben, geht die Verteilung auch 50:50, dito bei gesperrtem Mittendiff. Im Prinzip genauso wie im Achsdiff. Die Begruendung liegt darin, dass es sich um ein Kegelradgetriebe (oder? isses doch beim LT77 oder R230 oder wie heisst das VT? ) handelt. Im Gegensatz zu einem Planetengetriebe (in Prinzip ist das eine eine Sonderbauform des anderen), dann hast Du immer Verhaeltnisse ungleich 50:50, geht geometrisch gar nicht anders.

Ketten:
Beim Pkw wuerde ich sagen: hinten drauf, weil es immer leichter ist, ein Auto zu fangen, dass vorne ueber die Vorderraeder schiebt, als ein dass mit dem Heck rumkommt. Beim Land Rover ist das vielleicht etwas anders. Ich kenne nur die Serie-109er, die kommen so gutmuetig und langsam mit dem Heck, dass selbst ich Reaktions-Toter, den bisher immer eingefangen habe. Ist halt die Frage, ob dafuer bei µ=0,1 genuegend Strasse vorhanden ist. :oops: :cry:
Also mir faellt auch keine eindeutige Antwort ein :roll:

Gruss
Volker
 

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bonni
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Beitrag von bonni »

DANKE, jungs!

ich freue mich immer wieder über euer fundiertes wissen: RESPEKT !
 

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mercedes-wolf
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Beitrag von mercedes-wolf »

Also! Der nette Herr bei FWD meint es sollen hinten die Ketten drauf. Vorne könnten die Ketten beim Einlenken anschlagen. Was man aber deutliche hören würde. "Kaputt geht da nichts"
Ich habe nun 4 Ketten, da ich im Sauerland auf nicht geräumten Wegen in 700m Höhe mit teilweise 1m Schnee rechne und bergauf auf dem Schotterwegen einfach mehr gripp haben will. Es kommt eben darauf an wie und wo man fährt. Volker Zirn vom Land Rover Club erzählte mir gestern abend am Telefon, daß er in Norwegen immer 4 Ketten auf den Range gemacht hat. dann gab es wirklich keine Probleme.
 

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Oli
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Beitrag von Oli »

Hi,

nochmal,

ich meine bei zwei Ketten gehören sie nach hinten denn die Seitenführungskräfte (und dafür brauch mal die Hinterräder mit Grip) halten dich in der Spur.

Wenn du vorne Ketten drauf hast kommt das Heck gaaanz schnell rum.

Ich habe preiswerte Schnellmontageketten bei Protec in Bochum gekauft. zusammen für vier Stück habe ich ca. 150€ bezahlt (wenn ich mich recht erinnere). Einfache Ketten sind also gar nicht so Teuer. Klar sind die nicht aus Edelstahl aber das ist egal. einfach nach gebrach abscpülen und einölen-

ebay Europrotec paar für 42,70

Die sind sogar noch preiswerter geworden. Wer da noch spart und in den Graben rutscht ist selbst schuld.

bye
OLi
 

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