Mein XD90 hatte schon bei der Army ein heulendes Transfergetriebe, war auch kein Getriebeöl im LT230 drin als ich ihn gekauft hab.
Öl drauf und los. Ja es heult. Also Ölwechsel und das gute Castrol Öl gekauft (soll ja helfen bei lauten Getrieben)
Hat auch geholfen, aber die Späne beim Ölwechsel waren schon recht groß
Wenn ich nur hier ums Haus rumfahre, egal, aber die W&P steht ja an, und muss ja nicht sein das man liegen bleibt, als gestern raus mit der alten Heulboje.
Befund: Karies, Tendenz zahnlos

mit "leichtem" Materialabtrag

Okay, das wird so nicht mehr eingebaut, zumal ja die dicken Brocken wohl nicht für das Jaulen verantwortlich sind, sondern der ganze Abrieb die Lager schon kräftig verschlissen hat.
Was tun?
Das fast neue Komplettgetriebe R380/LT230 vom GN bleibt unangetastet, das ist für den Phoenix XD110, da geh ich nicht bei und fleddere was weg....
Aber ich hab ja noch das LT230 aus dem Brand, und das hat ja auch erst 110.000 km runter und hat bisher keine Probleme gemacht.
Aber der kritische Blick vor dem Einbau fand da auch was "Faules":
Das Axialspiel am vorderen Kardanwellenausgang ist ca 5 mm.
Die Welle lässt sich um 5 mm vor und zurück schieben

Was tun?
Augen zu und rein damit, hat ja bisher auch gehalten?
Ist da was einstellbar, shims?
Oder kann sowas durch den Frontschaden vor 90.000 km bei der Army passiert sein (Stauchung Vorderachse-Kardanwelle-LT230)?
Die Bandbreite der Entscheidung liegt zwischen:
- Einbau ohne Eingriff
- Aufmachen und schauen
- Ashcroft überholtes Getriebe
Was meint Ihr?