Quertraverse unterm Getriebe entfernen/Kupplung erneuern

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95ke84
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Beitrag von 95ke84 »

Ist ja gut gegangen! Glückwunsch!

Heute mußte ich auch meinen Rahmen spreizen. Als ich das letze Mal die Traverse in ihre Position zurückgeschlagen habe, setzte ich sie in ihre oberste Position. Die Folge war, daß der Auspuffkrümmer beim starken Abbremsen auf die Traverse kam und ganz häßliche Geräusche verursachte. Die Traverse bekam ich ohne weiteres nicht ind die unterste Position.

Im Bestand meines Vaters befindet sich ein uralter Spindelwagenheber. Der funktioniert auch horizontal. Mit einem Kantholz verlängert war das Rahmenspreizen ein Kinderspiel.

Hoffentlich bleibt mir die Kupplung trotzdem vorerst erspart.
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Danke Danke :oops:

Die Traverse sitzt jetzt bei mir auch ein klein wenig tiefer als vorher, das Auspuffrohr hatte vorher draufgelegen (Scheuerstelle). Seitdem bilde ich mir ein, daß das Dröhnen nicht mehr ganz so dominant ist ist wie vorher. Was hattest Du denn für ein Problem, daß die Traverse raus mußte?

Dann kann ich mich ja nun wieder der Temperaturfrage zuwenden 8) :wink:
 

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95ke84
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Beitrag von 95ke84 »

Ich wollte sie für einen Auspuffwechsel ausbauen. Das alte Hosenrohr war 2-teilig, das neue nicht. Alt raus war ja kein Ding. Aber als ich das neue einbauen wollte, paßte nichts mehr. Der Platz zwischen Traverse und Kupplungsnehmerzylinder war zu gering. Ich entschloß mich, die Traverse auszubauen, obwohl ich die ganzen Horrorgeschichten schon kannte. Als ich bei 20% geleisteter Arbeit merkte, wie schwer sie rausging, habe ich meine Entscheidung dann revidiert und sie wieder zurückgeschlagen. Als Alternative habe ich dann den Motor aus den Lagern gehoben und so für Platz gesorgt. Ging wesentlich einfacher. Aber jetzt mit meinem superalten Wagenheber (ich glaub, er stammt aus einem alten Opel Rekord) habe ich keine Skrupel mehr.

Am Samstag habe ich zum ersten mal Lager und Buchsen und Simmering meiner Achsschenkelgehäuse ersetzt. Kann ich jetzt auch. Hat mich 4,5 Stunden meines Lebens gekostet und drei Bremsenstiche.

Aber Deine Geschichte, das Getriebe am Hardtop aufzuhängen, gefällt mir gut. Da währe ja auch ein Kupplungstausch unterwegs locker drin. Frau kocht und reicht kalte Getränke :?: , während Mann das Getriebe zieht. Cool! :wink:

Samstag geht es in den Urlaub. Vorsichtshalber nehme ich Kreuzgelenke für die Kardanwellen mit. Die alten haben schon ziemlich Spiel. Aber ich hoffe, daß ich dieses Jahr den ADAC nicht in Anspruch nehmen muß.

Letztes Jahr hatte ich einen Schaden am Motor mit einem Betrag von rund 3 Euro (Einstellschraube Kipphebel Kugel abgebrochen). Fazit: Huckepack auf dem gelben LKW nach Ulm. Beim Landyhändler selbst repariert mit Expresslieferung von FWD. 1 Nacht im Hotel und eine Leihgebühr für einen Clio. Wenn möglich, hätte ich es gern ohne, auch wenn FWD prompt liefert.

Aber schaun wir mal.

Wer entlang der A7 zwischen Kassel und Kempten wohnt, darf mir zwecks notfallmäßiger Erstzteilbeschaffung für einen 110er Sauger gern seine Telefonnummer geben.
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

So einen Spindelwagenheber kam mir anfangs auch mal in den Sinn. Wozu so alte Sachen alles gut sein können 8) Wenn dass mit dem Holz nicht geklappt hätte, so ein Landy-Teil habe ich auch noch rumstehen.

Für die Achsschenkelgehäuse muß doch so ziemlich alles ab, woran das Rad so hängt, oder? Klingt auch recht umfangreich. Aber täusch dich nicht mit den kalten Getränken und der Mahlzeit :D :wink: Bei so´nem Getriebeausbau reichts gerade noch für den Texas Bohnetopf aus der Dose. Und bis Ihr dann soweit seit, ist auch das Bier brühwarm. :wink: Landy-Romantik in Reinkultur :P

Mal sehen, daß ich die nächsten Tage ein Bild von der Gurt-Konstruktion hochlade

Grüße
Daniel
 

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krankenhausen
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Beitrag von krankenhausen »

@95ke84
wenn Du zwischen Ulm und Kempten liegen bleibst holen wir Dich am Samstag gleich zum Land Rover Treffen bei Ravensburg, da ist auch eine LR Schrauberhalle und Familie Rinkert ist auch da.

Hast Du eigentlich am Donnerstag gegen 17 Uhr das Gehupe gehört, zwischen Bielefeld und Herford hab ich immer gehupt damit Du das in Detmold hörst.

Kein GB Army LR war auf der Bahn, nur ein Police Pan European Moped auf der Gegenfahrbahn.
 

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95ke84
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Beitrag von 95ke84 »

Texas-Bohnentopf und keine Zeit? Was ist mit dem Schließmuskel? Wie lange hält ein Schließmuskel den Texas-Bohnentopf auf, während man mit Getriebe und Kupplung kämpft? Das wäre doch mal einen Feldversuch wert!

Na ja, so ziemlich ab stimmt schon. Aber wie immer, habe ich die Sparversion gewählt. Das einzige, was ich zerlegt habe (pro Seite): Bremssattel ab, Bremsblech ab, Simmering raus, Swivel gezogen, Lagerbolzen gezogen, Radträger mit Steckachse herausgezogen und Gehäuse abgebaut. Danach alles wieder mit neuen Dichtungen und !ohne! Flüssigdichtungen wieder assembliert.

Hätte ich mehr zerlegen müssen?

Kann man bei der Kupplung nicht auch Zeit sparen? Damit meine ich, nur den Getriebetunnel und evtl. das Mittelblech abbauen und dann alles an den Haken hängen? Sitzkiste raus ist wegen der ganzen Schraubverbindungen ja wirklich ziemlich zeitintensiv. Unten drunter ist klar, da gibts nichts zu sparen. Was ab muß, muß ab.
 

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Beitrag von 95ke84 »

Donnerstag zwischen 0800 und 1730? Da hab ich was gehört. Mein Arbeitsplatz hat so ziemlich Sichtkontakt (2 Km und eine Reihe Pappeln) mit der A2. Abends hab ich auch irgendwas gehört, aber zu der Zeit war das immer schwer von irgendwelchen Fußballfans zu differenzieren. :wink:

Ravensburg? Dann muß ich es ja wenigstens einigermaßen bis kurz vor Kempten schaffen. Gegen 1700 könnte ich von Füssen eine Richtfunkstrecke aufbauen.

Vielleicht hätte ich einen Urlaubstag mehr einreichen sollen, damit ich einen Ausflug nach Ravensburg hätte machen können. Am Samstag werde ich das wohl nicht in Strecke mit einbringen können (jedenfalls nicht gewollt). Bin, glaub ich, ganz froh, wenn ich meine Tochter nach neun Stunden aus Ihrem Sitz in der Mitte befreien kann mein Zelt aufbaue, in den See springe und anschließend grille.
 

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Beitrag von 95ke84 »

@ Krankenhausen

Wenn Du auf dem Treffen Gerd Haar (grüner 90er zivil, mit blonder Gabi)und Wolf Haar (Toyota) treffen solltest, drüß die beiden nett von mir. Vor ein paar Jahren haben wir zusammen eine Italientour vollendet. Die beiden kommen aus Reutlingen/Kirchentellinsfurt.
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Nun, mit dem Bohnentopf hatt ich nie Probleme 8) :wink: Aber latürnich gehen auch ein paar Schnittchen mit magenfreundlichem Belag :D

Naja, ich weiß nicht, ob Deine Aufstellung vollständig ist, die Anatomie des Vorderachsgelenks blieb mir bis jetzt fast gänzlich verschlossen. Den in Ersatzteilkatalog ersichtichlichen Aufbau habe ich mir nur gaaanz kurz angeguckt. :?

Rationalisierung beim Kupplungswechsel? Mit dem Heimschrauber-Mitteln wird es recht zeitraubend bleiben. So oder so. Alles an den Haken hängen wird wohl nicht funktionieren. Da hast Du wahrscheinlich genauso viel mit Streben und Schlingen zu hantieren, wie die Kiste gleich auszubauen. Außerdem haste nach oben hin aufgrund der etwas nachgebenden Schlingenkonstruktion auch nur beschränkte Möglichkeiten unterm Dach. Und dann haste echt Platz satt!!! Bei der Gelegenheit bekommt der Landy auch ein paar neue Plastikmuttern und Dichtgummis verpasst.

Steigerungsfähig wäre der Aufwand noch durch die vorherige Demontage des Dachträgers mitsamt zugehörigen Dach- und Seitenteilen, um einen einwandfreien Zugang zur Arbeitsstätte zu bekommen. Der noch zu errichtende Hallenkran .... :wink:
 

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Beitrag von 95ke84 »

Eigentlich wollte ich da auch nicht so schnell dran, weil es ja doch etwas Aufwand ist. Die Teile für die Achse hab ich schon 2 Jahre liegen. Jetzt war aber ncits mehr nachzustellen und die Simmeringe somit undicht. Da hab ich mir gedacht: Machste es noch schnell vorm Urlaub.

Wenn ich mal mit der Kupplung dran bin, werd ich wohl auch ein wenig tricksen. Mir sagte mal jemand, das es einfacher für den Kupplungswechsel wäre, den Motor zu ziehen. Aber ich weiß nicht, beides ist gleich doof. Besser wärs, wenn sie noch lange hält.
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Naja, 4,5 Stunden ist ja recht überschaubar. Wenn die Teile schon 2 Jahre rumliegen. Bevor sie da vor sich hin rosten -gibt ja auch Platz für neue Projekte :wink:

Aber ob der Motor für einen Kupplungswechsel rauszunehmen, die bessere Idee ist, wage ich zu bezweifeln. Habe mir das die Tage nochmal angeguckt: da muß auch eine Menge Zeugs ab und wieder dran. Leichter als das Getriebe ist er bestimmt auch nicht. Nee, mit der rudimentären Ausstattung, die ich habe, würde ich es wohl wieder so machen. Aber da darf man ja verschiedener Meinung sein. Da weiß ich zumindest, worauf ich jetzt zu achten habe. Man bekommt eben Übung 8) :wink:

Na dann mal Gute Fahrt in die Ferien!!!

Daniel
 

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Volker
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Beitrag von Volker »

Da weiß ich zumindest, worauf ich jetzt zu achten habe. Man bekommt eben Übung 8) :wink:
Wenn man eine Konstruktion versteht, dann ist sie veraltet.
Ist eben ein Glück, daß beim Landy alles so schön altmodisch ist. :wink:
 

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Beitrag von 95ke84 »

@KingLoui

Ich stimme Dir da absolut zu.
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Jau ihr zwo,

ich fand den Spruch dermaßen zutreffend - den mußte ich unbedingt in die Signatur reinschreiben. Bedeutet ja im Umkehrschluß auch, daß es für mehr bei mir nicht reicht :D
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Tach allerseits, ich nochmal.

Nachdem ich jetzt eine Woche keine Zeit für die Kiste hatte, wollte ich gestern die Kupplung einstellen. :? hehe.

Mit aufgesägtem 13er Schlüssel usw. usf.

Laut Werkstatthandbuch soll 14cm Abstand zw. Unterkante Pedal und Oberkante Bodenblech sein. Dann Stößelstange vom Zylinder mittels der Stellmuttern so justieren, daß etwa 1,5mm Spiel bis zum Geberzylinder sind. Kupplung muß ja vollständig entlastet sein. Naja. Ging nicht wirklich mit dem vorhanden Werkzeug.

Bin dann (ohne den Stößel justiert zu haben) mit der Rückstellwegschraube des Pedals zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Kann man das so lassen? Sind jetzt halt ca. 15 - 15,5cm Abstand des Pedals zum Bodenblech.

Fragend:
KingLoui :?:
 

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