hallo leutz!
weiss eigentlich jemand von euch, ob und wenn ja, wie mann/frau einen bremskraftverstärker auf EINWANDFREIE funktion prüfen kann?
gibt es hier nur den zustand "geht" oder "geht nicht"??
habe manchmal schleichenden druckverlust am bremspedal ( stehe auf der bremse, und das pedal gibt langsam nach ). vor zwei jahren habe ich den kompletten hauptbremszylinder gewechselt, dann war erst einmal ruhe. nun erscheint dieses symptom wieder. bevor ich jetzt wieder einen neuen hbz einbaue ( stehe nicht so auf rep-sätze an der bremsanlage ), meine frage:
könnte es auch ein defekter bremskraftverstärker sein?
lieben gruß,
martin+
bremskraftverstärker
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bonni
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Hallo martin+
Teoretich nein wenn der Bremskraftverstaeker ausfaellt wird das Pedal haerter du must mehr Kraft aufwenden um zu Bremsen.
Aber mach mal eins trete mal auf Bremspedal ( ganz Brutal ) bei nicht laufenden Motor
bleibt es nicht in der getretenden position sondern gibt es langsamnach nach ist es
undichtigkeit des Hauptbremszylinder (Manscchetten defekt ) wenn kein Bremsfluessigkeit
verlust vorliegt was auch sein kann alters bedingt Bremsschlauch zu - innen aufgeqollen !!
Das ist kein Witz hatten wir in Gell am Unimog
Gruss Juergen
NE-ZH-20 + 45 +1o1-trailer
Teoretich nein wenn der Bremskraftverstaeker ausfaellt wird das Pedal haerter du must mehr Kraft aufwenden um zu Bremsen.
Aber mach mal eins trete mal auf Bremspedal ( ganz Brutal ) bei nicht laufenden Motor
bleibt es nicht in der getretenden position sondern gibt es langsamnach nach ist es
undichtigkeit des Hauptbremszylinder (Manscchetten defekt ) wenn kein Bremsfluessigkeit
verlust vorliegt was auch sein kann alters bedingt Bremsschlauch zu - innen aufgeqollen !!
Das ist kein Witz hatten wir in Gell am Unimog
Gruss Juergen
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Lieber eine Nacht im Sumpf uebernachten als eine Nacht lang versumpfen.
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95ke84
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Hallo Martin,
Kopf hoch,
ich hatte ähnliche Phänomene an meinem 110er. Jedesmal nach Instandsetzung oder Austausch des HBZ war alles besser. Nach relativ kurzer Zeit tauchten die alten Probleme wieder auf.
Dein Problem hatte ich zuletzt auch. Man steht auf der Bremse und der Druck läßt nach, bis das Pedal hart ist.
Mach mal folgendes:
1. Laß alle Leitungen dran (Du hast genug Platz).
2. Die beiden Muttern vom HBZ-Bremskraftverstärker lösen und den HBZ abziehen.
3. Hinter dem HBZ liegt in der jetzt freiliegenden Mulde im HBZ eine Gummischeibe als Dichtung.
4. Durch die Gummischeibe kommt Dir ein Stahlbolzen entgegen.
5. Kontrolliere das Loch in der Mitte der Scheibe.
6. Ist der Durchmesser des Loches (ca. 6mm) größer als der Durchmesser des Bolzens?
7. Ist das Loch gar ein Langloch geworden?
8. Wenn ja, ensteht hier eine Undichtigkeit im Unterdruck.
Das Leck ist dann so groß, das der Unterdruck für eine erste, relativ scharfe Bremsung reicht. Wenn Du auf dem Pedal stehen bleibst, geht der Unterdruck flöten, weil die Pumpe mehr nicht schafft. Man kann das Phänomen auch anders gut feststellen. Je höher die Drehzahl des Motors bei Fahrt, umso besser die Bremskraft.
Wenn die Scheibe hin ist, kommst Du um den kompletten Rep.-Satz für den Bremskraftverstärker nicht herum. Die Scheibe gibt es leider nicht einzeln. Der Preis bei FWD liegt bei ca. 50 Teuro.
Wenn der Weg des Pedals zu lang geworden ist, stellst Du die Beläge der Trommeln nach.
Beides habe ich durchgeführt und seitdem bremst die Karre wie ein Porsche. Ich hab mich schon gwundert, daß die Gurte noch nicht gerissen sind.
Der Bremskraftverstärker könnte auch mal defekt sein. In der Regel ensteht dann ein Loch in der Membran, z.B. durch Bremsflüssigkeit, die in die große Dose läuft. Da Bremsflüssigkeit stark hygroskopisch ist, pachtet man das Wasser gleich mit. Der Rost macht den Rest.
Um weitere eventuelle Undichtigkeiten im Unterdruck zu finden:
1. Zieh den dicken Schlauch am Verstärker ab.
2. Bei laufendem Motor zuhalten.
3. Zischt es, wenn Du den Schlauch wieder freigibst?
4. Suche den Schlauch nach Scheuerstellen ab.
5. Deckel der Unterdruckpumpe abbauen.
6. Im Deckel, im Schlauchanschluß, befindet sich ein Ventil.
7. Säubere es (Bremsenreiniger oder Verdünnung).
8. Wie sehen die Kunststofflamellen des Rotors in der Pumpe aus?
9. Eher unwahrscheinlich, aber die können auch Verschleißen (meine sehen 1a aus)
10. Wenn nichts größeres zu finden ist, alles wieder zussammenbauen.
Das mach jetzt erstmal. Priorität 1 = Dichtscheibe.
Noch was! Wenn Du die Scheibe herausnimmst, baue sie exakt wieder so ein, wie sie war. Nicht verdrehen! Ist mir passiert, und am nächsten Morgen stand ich ohne Bremskraftverstärker dann mitten auf einer Kreuzung, ungewollt. Durch verdrehen geht Dir dann der letzte noch vorhandene Unterdruck weg und Du stehst mit dem Fuß nur noch auf einem Felsblock.
Danach melde Dich evtl. per 01713108764.
ich hatte ähnliche Phänomene an meinem 110er. Jedesmal nach Instandsetzung oder Austausch des HBZ war alles besser. Nach relativ kurzer Zeit tauchten die alten Probleme wieder auf.
Dein Problem hatte ich zuletzt auch. Man steht auf der Bremse und der Druck läßt nach, bis das Pedal hart ist.
Mach mal folgendes:
1. Laß alle Leitungen dran (Du hast genug Platz).
2. Die beiden Muttern vom HBZ-Bremskraftverstärker lösen und den HBZ abziehen.
3. Hinter dem HBZ liegt in der jetzt freiliegenden Mulde im HBZ eine Gummischeibe als Dichtung.
4. Durch die Gummischeibe kommt Dir ein Stahlbolzen entgegen.
5. Kontrolliere das Loch in der Mitte der Scheibe.
6. Ist der Durchmesser des Loches (ca. 6mm) größer als der Durchmesser des Bolzens?
7. Ist das Loch gar ein Langloch geworden?
8. Wenn ja, ensteht hier eine Undichtigkeit im Unterdruck.
Das Leck ist dann so groß, das der Unterdruck für eine erste, relativ scharfe Bremsung reicht. Wenn Du auf dem Pedal stehen bleibst, geht der Unterdruck flöten, weil die Pumpe mehr nicht schafft. Man kann das Phänomen auch anders gut feststellen. Je höher die Drehzahl des Motors bei Fahrt, umso besser die Bremskraft.
Wenn die Scheibe hin ist, kommst Du um den kompletten Rep.-Satz für den Bremskraftverstärker nicht herum. Die Scheibe gibt es leider nicht einzeln. Der Preis bei FWD liegt bei ca. 50 Teuro.
Wenn der Weg des Pedals zu lang geworden ist, stellst Du die Beläge der Trommeln nach.
Beides habe ich durchgeführt und seitdem bremst die Karre wie ein Porsche. Ich hab mich schon gwundert, daß die Gurte noch nicht gerissen sind.
Der Bremskraftverstärker könnte auch mal defekt sein. In der Regel ensteht dann ein Loch in der Membran, z.B. durch Bremsflüssigkeit, die in die große Dose läuft. Da Bremsflüssigkeit stark hygroskopisch ist, pachtet man das Wasser gleich mit. Der Rost macht den Rest.
Um weitere eventuelle Undichtigkeiten im Unterdruck zu finden:
1. Zieh den dicken Schlauch am Verstärker ab.
2. Bei laufendem Motor zuhalten.
3. Zischt es, wenn Du den Schlauch wieder freigibst?
4. Suche den Schlauch nach Scheuerstellen ab.
5. Deckel der Unterdruckpumpe abbauen.
6. Im Deckel, im Schlauchanschluß, befindet sich ein Ventil.
7. Säubere es (Bremsenreiniger oder Verdünnung).
8. Wie sehen die Kunststofflamellen des Rotors in der Pumpe aus?
9. Eher unwahrscheinlich, aber die können auch Verschleißen (meine sehen 1a aus)
10. Wenn nichts größeres zu finden ist, alles wieder zussammenbauen.
Das mach jetzt erstmal. Priorität 1 = Dichtscheibe.
Noch was! Wenn Du die Scheibe herausnimmst, baue sie exakt wieder so ein, wie sie war. Nicht verdrehen! Ist mir passiert, und am nächsten Morgen stand ich ohne Bremskraftverstärker dann mitten auf einer Kreuzung, ungewollt. Durch verdrehen geht Dir dann der letzte noch vorhandene Unterdruck weg und Du stehst mit dem Fuß nur noch auf einem Felsblock.
Danach melde Dich evtl. per 01713108764.