Lackieren...

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schulle39
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Lackieren...

Beitrag von schulle39 »

So, meine Farbe ist heute eingetroffen, nun wird es ernst mit dem Lackieren.
Entgegen meinem ursprünglichen Plan will ich nun doch nicht Rollen, sondern spritzen.
Nun meine Frage an die geneigte Leserschaft:
Mit welcher Körnung sollte ich den alten Lack anschleifen?
Mit welchem Verdünnungsfaktor muss ich den Lack (Kunstharz) vor dem einfüllen in die Druckluftspritzpistole verdünnen?
Welchen Druck stelle ich ein?

Oder sollte ich jemanden bitten, der sich damit auskennt?

Wie sind eure Erfahrungen?

PS: ich will keine superperfekte Lackierung, das passt eh nicht zu dem Auto...
 

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Anoplophora
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Beitrag von Anoplophora »

Hi,

also bei meinem Wagen habe ich den gröbsten Lack auf den glatten Flächen mit 40er Papier entfernt und bin dann über 120er, 180er auf 400er gegangen: Bandschleifer und Exzenterschleifer. Die Spritzpistole hat mir mein Kollege eingestellt. Dei Mischung des Lackes 2K zzgl. Verdünnung habe ich so gemischt wie in der Anleitung beschrieben. Das war gut.

Viel Erfolg
Tom
 

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Ferretmk2
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Beitrag von Ferretmk2 »

Bei Kunstharzlack 1K so 10% verdünung.
Den Lack zb von Militaerlacke.de kannst du das der dose nehmen und einfach lackieren so mit 3 bar
Gruss achim
 

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schulle39
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Beitrag von schulle39 »

Alles klar, danke für den Tip!

Ich werde wohl erst mal am Sankey üben.

Greets,

Schulle
 

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Oli
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Beitrag von Oli »

Hi,

meist gibts so Tricther bei den Spritzpistolen mit denen man die Zähigkeit prüfen kann. Oder einfach ein bisschen dazu. Du siehst es am Spritzbild. Also an unauffälliger Stelle vorher probieren.

bye
Oli
 

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LR109ffr
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Beitrag von LR109ffr »

Moin,

..ich stelle mir bei einem Lackiergang immer ein Alu-Restblech in die Kabine...dann kann ich die Pistole immer entsprechend einstellen...wenn man noch nie lackiert hat braucht man aus meiner Sicht eh´ ein paar Probebleche...


Grüße
 

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Fursty Ferret
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Beitrag von Fursty Ferret »

Ich lackiere fast immer 2K-Lack, die Verdünnung gebe ich "Pi-Mal Daumen" dazu. Hat bis jetzt immer geklappt 8)
Ich würde aber empfehlen, ausreichend Farbe anzumischen. Die Dosierung der Verdünnung kann sich auf den Glanzgrad auswirken. Wenn man dann nachmischen muß, können leichte Farbunterschiede entstehen.
Am Kompressor drehe ich den Druck immer voll auf, die genaue Einstellung mußt Du sowieso mit der Pistole machen. Das richtet sich dann nach dem verwendeten Lack, der Temperatur, usw.
Wenn Du einen kleinen Kompressor verwendest, wird der wahrscheinlich nach einiger Zeit dauernd laufen und der Druck wird abfallen. Deshalb öfter mal eine Pause machen, sonst reicht der Druck nicht mehr aus. Ganz wichtig ist auch, das Kondenswasser aus dem Kessel regelmäßig abzulassen. Ansonsten zieht das mit in die Druckluftleitung und damit in die Pistole. Gerade bei hohen Außentemperaturen kondensiert viel Wasser im Druckbehälter...
 

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Gruss,
Christian
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Fuelkiller
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Wasserfarben...

Beitrag von Fuelkiller »

...oder am Kompressor einen Wasserabscheider ´dranzuhaben !
(habe ich heute Nachmittag vor meiner Bastelhalle vom Kollegen gelernt, der beim Lackieren seines Jeeps auch keine heisse aber nasse Luft im Kompressor hatte, während ich meinem Frettchen wieder eine Ölung angedeihen liess. :wink: :wink: )

Gruß
Elmar
 

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Beitrag von 450sel6.9 »

Hallo,

ich habe gerade meinen 411er Unimog mit 1K Kunstharz-Lack gespritzt. Das Ergebnis ist der letzte Mist: z.T. bildet die Farbe eine glänzende Schicht, z.T. ist die Oberfläche matt und das Ganze trocknet nicht so richtig. Man kann die Oberfläche zwar anfassen aber beim Fingernagel-Test gibt es leichte Kratzer. Das hab ich einem Lackierer erzählt, der mir sagte, daß sei typisch, ich hätte 2K-Autolack nehmen sollen. Die vollständige Aushärtung bei dem 1K-Lack könne ohne weiteres 1/2 Jahr dauern. Toll.

Gespritzt habe ich mit 2,5 bar (an der Pistole; lt. sata.com soll man 0,6 bar pro 10m Schlauch zugeben, wenn man kein Pistolen-Manometer hat; dort gibt es auch schöne Filme zum richtigen lackieren) und 10% Verdünnung. Das Wasser-Problem hatte ich mal bei Scheibenrahmen des 109er; das gibt kleine, sehr häßliche Sprenkler.

Gruß
Hanno
 

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Beitrag von LR109ffr »

Moin Hanno,

1K-Kunstharzlack ist m.E. auch nicht so ganz einfach zu lackieren, wenn man nicht gerade gelernter Lacker ist...ich habe da als interessierter Hobbylackierer auch so einige Bleche für gebraucht, bis das paßt...

...aber das mit der Austrocknung bzw. dass der Lack länger weich bleibt ist dann aber auch wenn Du z. B. einen zu fetten Auftrag hast.

...1k-Kunstharz hat aber z. B. auch den Vorteil, dass du mit Owatrol mal schnell leichte Kratzer wieder wegpolieren kannst...mit 2k-Acryl geht das nicht...und wenn Du Dir eine Beule in eine Alukarosserie verpaßt, dann platzt Acryl-Lack schneller als der gute 1k-Kunstharz...

...und einen durchgängigen "Glanzgrad" bekommst Du mit einer sauberen Vorarbeit und einer korrekt eingestellten Spritzpistole hin.

Grüße

Ralph
 

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Beitrag von schulle39 »

Zwischenstand hier:

Diese Baustelle ist noch nicht ganz abgeschlossen bei mir.

Zwischenstand ist:
Sankey bis auf einige Fehlstellen im Innern der Wanne und Fahrgestell von unten so weit fertig.
Auto bis auf die neuen Türen und die schwarzen Flecken auch durch.

Und die Probleme? Das größte Problem war in der Rückschau die doch etwas, ich will es mal so sagen, "preiswerte" Spritzpistole (18,-- Euronen). Da würde ich, falls ich das nun öfter mache, mir doch etwas hochwertigeres zulegen. Kompressor: naja, ging so einigermaßen, aber offensichtlich wäre hier auch ein größeres Gerät von Vorteil. Und ein Wasserabscheider.
Der Lack: der 1K Kunsharz von Jay-Dee wird meinen Ansprüchen voll gerecht, mit den in den obigen Beiträgen erwähnten Nachteilen.
Die Halle: Mauererlagerhalle ohne Fenster ist für eine hochwertige Lackierung, selbst mit guten Bauleuchten, eher suboptimal. Wobei der Staub nach einmal mehr für eine gute Mattigkeit in der Oberfläche gesorgt hat. :wink:

Fazit: ich bin ganz zufrieden, für das erste Mal. Ich habe allerdings auch keine ganz hohen Ansprüche, denn ich will das Auto ja schließlich auch für Fun haben; was nutzt es denn, wenn ich eine 1-A Lackierung drauf habe, und fahre anschließend nicht meht in den Matsch?!?

Auf alle Fälle sehe ich meinem nächsten Projekt (DKW RT175 VS Meldekrad) für den Winter mit etwas optimismus entgegen!

Greets,

Schulle
 

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