unser grünes Geländewunder hat neben einigen (natürlich) Spezialsteckern in der Elektrik zwei allgemeine Typen von Steckverbindungen: Alles, was nachträglich eingebaut wurde, verwendet Lucas 4.7mm (3/16in) "Bullet Connectors". Die bestehen aus Metallköpfchen, die auf die abisolierten Kabelenden aufgecrimpt oder gelötet werden und Hülsen, in die diese Steckerchen dann gesteckt werden. Davon ist mir am Heck ein ziemlicher Kabelverhau für Rücklichter und Nato-Steckdose entgegengefallen (von dem ich leider grad kein Bild bei der Hand habe).
So sehen sie jedenfalls prinzipiell aus:
http://1.1.1.2/bmi/i1204.photobucket.co ... rtool1.jpg
http://1.1.1.3/bmi/i1204.photobucket.co ... rtool2.jpg
Am Originalkabelbaum gibt es Stecker, die deutlich professioneller gemacht, wahrscheinlich auch wasserfester und verpolungssicher sind:
http://1.1.1.3/bmi/www.flyingspanners.n ... G_3826.JPG
http://1.1.1.3/bmi/www.flyingspanners.n ... G_3835.JPG
An mindestens einer Stelle steckt in so einem Originalstecker ein Kabel mit Lucas-Bullet. Sie scheinen also zueinander zu passen.
Obwohl sie erstmal etwas sehr rustikal wirken, finde ich das System der Lucas Bullet Connectors eigentlich ganz nett, gerade weil es so simpel ist. Aber wie sind hier die Meinungen zu den beiden Systemen?
Spricht technisch was dagegen, dabei zu bleiben? Ich hab schon selbst gelernt, daß die gecrimpten Bullets gern in der Hülse festbacken und dann drin bleiben, wenn man das Kabel rausziehen will. Dann hat man halt das blanke Kabelende in der Hand und muß neu crimpen.
Oder ist es villeicht sogar verpönt auf schnöselige Neuzeitstecker umzustellen?
Weiss wer, wie die Stecker am Originalkabelbaum von Land Rover heißen und wo man sie (zu vertretbaren Preisen) herbekomen kann?
Ich nehme an, die sind gelötet. Und die Gehäuse sehen verschweißt aus. Braucht man daher Spezialausrüstung dafür und kann sie deswegen als Privatmann praktisch gar nicht sinnvoll verbauen?
Danke,
Micha