Kupplung und Spurstangenköpfe

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71KF36
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Kupplung und Spurstangenköpfe

Beitrag von 71KF36 »

Hallo Allerseits,
bin nun schon längere Zeit "Mitleser" und hab mich nun durchgerungen und angemeldet. Fahre einen Ex-MoD 90 Sauger Bj.86 bei dem nun der Kupplungsnehmerzylinder und die Spurstangenköpfe zu erneuern sind.
Nun meine Frage sollte ich nun besser Originalteile bestellen oder tun es die Nachbauten auch? Wie sind Eure Meinungen und Erfahrungen?

Grüsse Jens
 

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bonni
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Beitrag von bonni »

hallo jens!

ich würde zumindest bei wesentlichen teilen wie diesen originalteile bevorzugen ( aber nicht unbedingt bei land rover kaufen, sondern bei händlern wie fwd, theo's landy station und ähnlichen )

lieben gruß,

martin+
 

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Rafi
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Beitrag von Rafi »

Ich würd bei solchen Teilen auf jeden Fall original Teile kaufen. Wie bonni schon sagte, aber nicht bei Rover einkaufen :wink:
Wenn Du den Zylinder machen mußt tausch gleich beide aus. Der andere geht dann ja eh bald kaputt.
Wenn Du Geld sparen willst tuts auch ein original Rep. Satz.
 

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"Dicker" Range Rover p38
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71KF36
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Kupplung und Spurstangenköpfe

Beitrag von 71KF36 »

Hallo,
erstmal Danke für Eure Empfehlungen! Habe die Teile am Freitag bei "Allrad-Kontor" als Original bestellt und Heute auch schon bekommen.
Der Verkäufer wahr sehr nett und vor allem auch Kompetent und hat mir sogar unaufgefordert noch ein paar Seiten aus dem Werkstatthanbuch kopiert und beigelegt.So weit so gut. Habe mich dann auch gleich unter`n Landy gelegt und angefangen zu schrauben. Angefangen mit dem Rep.-satz für den Lenkstockhebel, also Kugelkopfabzieher ausgeborgt und Spurstange ab.Ging ganz gut aber dann die alte Lagerschale heraus bekommen nicht mehr, da alles zusammen gerostet. Rostlöser drauf, gewartet- nichts fest, gut dann eben mit Brenner gewärmt nichts. Das alles noch bei eingebautem Lenkstockhebel, da der Mann vom "Kontor" sagte das geht auch so.
Nun 34er Mutter gelöst, 2-Klauenabzieher besorgt und versucht den Lenkstockhebel vom Lenkgetriebe zu ziehen- nichts passiert! Kann es sein, das die Keilverzahnung sich gegeneinander so verzieht das nichts mehr geht?Was nun ?Will ja auch nichts beschädigen. Gruß Jens
 

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Rafi
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Beitrag von Rafi »

Hehe. Von der Lenkstockhelbelrep hast Du aber nix gesagt :wink:
Den lass ich immer in ner Werkstatt machen. Und zwar GENAU darum!
Der Abzieher ist ja schon der richtige Weg. Ordentlich unter Druck setzen. Dann mit Blitzrostlöser arbeiten. Nicht son billigzeugs aus dem Baumarkt. Und dann warten.
Oder aber, wenn noch kein Öl aus dem Lenkgetriebe rausläuft, mit nem Brenner erwärmen. Muss sich ja nur etwas ausdehnen.
Auf gar keinen Fall mit nem Vorschlaghammer auf den Hebel hämmern. Das geht alles direkt ins Lenkgetriebe!!
Aber IRGENDWANN geht das Teil halt immer ab.
 

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71KF36
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Kupplung und Spurstangenköpfe

Beitrag von 71KF36 »

Hallo,
@Rafi der Kugelkopf am Lenkstockhebel hatte das größte Spiel deshalb hab ich da angefangen. Die Spurstangenköpfe sind noch garnicht so schlecht, aber da sie nun mal da sind kommen sie dann auch demnächst rein.
Der Rostlöser war nicht vom Baumarkt sondern" Rostlöser-Bio" von Berner.
Mit dem Brenner hab ich mich oben nicht getraut, weil am Lenkgetriebe eine Gummilippe(Simmerring?) zu sehen war und ich diese nicht beschädigen wollte.

Gruß Jens
 

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Rafi
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Beitrag von Rafi »

Diese "Gummilippe" ist ein Simmering. Das ist das einzige Teil der ganzen Lenkung die das Öl drin hält. Wenn du eh alles auseinander hast solltest Du den auf jeden Fall auch erneuern. Kommst ja sonst nicht mehr dran.
Berner is ja nicht schlecht. Die haben aber, glaub ich, auch son Blitzlöser im Programm. Keine Ahnung was da drin ist, aber der wirkt wirklich besser.
Das sollte aber doch alles deine Zeichnung hergeben. Hast doch Kopien, oder? Wenn nicht, deine Adresse per PM. Ich kopier Dir die paar Seiten.
 

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71KF36
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Kupplung und Spurstangenköpfe

Beitrag von 71KF36 »

Habe mir aber trotz des ganzen Rost im Lenkarm und der Lagerschale noch einen letzten Versuch gegönnt, mit einer Stecknuß, 10er Schraube, Scheiben und Muttern, doch vielleicht die Lagerschale im eingebauten Zustand heraus zu bekommen. Hät ich das bloß eher probiert!
Hi Jens, kannst das mal erklären wie du das gemacht hast ?

bye
oli
 

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71KF36
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Beitrag von 71KF36 »

Hi Oli,
habe mir eine Stecknuß gesucht die so ziemlich genau den Außendurchmesser hatte wie der Bund der oberen Lagerschale der zu sehen ist, wenn man von oben in den Lenkstockhebel (eingebaut) schaut. War glaube eine 13er mit 3/8" Vierkant, kommt da aber auf den Hersteller an.
Danach von oben eine 10er Schraube entsprechender Länge mit Unterlegscheibe durch die Stecknuß gesteckt und von unten zwei entsrechende Unterlegscheiben gegen die Unterseite des Lenkstockhebels gelegt.
Nun noch eine 10er Mutter raufgedreht und mit zwei Schraubenschlüsseln die Lagerschale langsam, aber sicher nach unten rausgedrückt. Fertig!
Hätte nie gedacht, das das so einfach geht so verrostet wie der Lenkarm aussah! Laut Handbuch sollte man mit einem Dorn oder scharfen Meißel von oben die Schale rausschlagen. Da der Bund aber nur 1-1,5mm breit war, bin ich da nur abgeruscht.
Ich hoffe mich verständlich ausgedrückt zu haben.

Gruß Jens
 

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