Leckagen abdichten

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Iltis05
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Leckagen abdichten

Beitrag von Iltis05 »

Moin Leuz,

jetzt muss ich langsam mal was an meinem Auslaufmodell machen und das Ganze möglichst zeitnahe.
Hierzu hab ich eine Frage an die Experten:

Am Ölfilterflansch tritt klare Kühlflüssigkeit aus, kommt nicht von oben vom Kopf sondern scheint dort auszutreten. Kann nicht erkennen, ob ein Haarriss vorliegt. Fahre gleich zum Kärchern mit der Hoffnung den Rotz dort runter zu kriegen.

Hier mal ein Bild:

Bild

Wie es aussieht, ist der Ölfilterflansch an den Motorblock direkt angeflanscht, aber wird er von dort auch mit Kühlmittel versorgt und ist er einfach abzunehmen um ihn neu abzudichten?

Dann muss ich ans Getriebe ran: Der Simmerring getriebeseitig der vorderen Kardanwelle hats hinter sich.
Der Triebling wird sicher auch mit so einer schönen Quetschmutter gesichert sein, die man ohne Bühne und ohne Schlagschrauber sicher nicht los kriegt.

Bild

Dann würd mich mal interessieren, ob diese ich sag mal Deckel am Getriebe im roten Kreis nur reine Deckel sind, ich sie einfach abnehmen und neu abdichten kann.

Wär für Rat dankbar, der mir unnötige Schrauberei erspart und ich die Karre endlich wieder trocken krieg!

Gruß Tim
 

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Klempnerpaule
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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Klempnerpaule »

Moin Tim ,was ist denn nun aus Deiner ESP geworden? Nur mal so intressehalber.
Gruss Paule
Ach ja mach mal erst richtig sauber -und dann schau erstmal. Deckel wird bestimmt dicht sein.Da läufts doch nur immer runter.Dachte immer das muss so. :lol:
 

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Fursty Ferret
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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Fursty Ferret »

Ach ja mach mal erst richtig sauber -und dann schau erstmal. Deckel wird bestimmt dicht sein.Da läufts doch nur immer runter.
Sehe ich auch so !
Durch die Schwerkraft und den Fahrtwind landet das Öl an den unmöglichsten Stellen. Am VTG ist die undichte Stelle meistens die Zwischenwelle. Die ist nur mit einem O-Ring gegen das Gehäuse abgedichtet und oft ist die Bohrung für die Welle ausgeschlagen. Das bekommt man langfristig nur dicht, wenn man eine Buchse einzieht.
Bild
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Baamkletterer »

zbv500 hat geschrieben:
Ach ja mach mal erst richtig sauber -und dann schau erstmal. Deckel wird bestimmt dicht sein.Da läufts doch nur immer runter.
Sehe ich auch so !
Durch die Schwerkraft und den Fahrtwind landet das Öl an den unmöglichsten Stellen. Am VTG ist die undichte Stelle meistens die Zwischenwelle. Die ist nur mit einem O-Ring gegen das Gehäuse abgedichtet und oft ist die Bohrung für die Welle ausgeschlagen. Das bekommt man langfristig nur dicht, wenn man eine Buchse einzieht.
Bild
Richtig nur das es keine Welle ist sondern eine Achse. 8)
 

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Fursty Ferret
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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Fursty Ferret »

Klugscheisser :P :wink:
Aber wenn schon, denn schon:
Eine Welle überträgt ein Drehmoment, eine Achse nicht. Und da sich in diesem Fall nur das Zahnrad dreht aber nicht die Achse, ist es eben eine Achse und keine Welle 8)
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von aluschubser »

Zum Thema (Getriebe):
Wenn's an den Simmeringen leckt, auch die Getriebeentlüftung kontrollieren. Bei mir wurde die einfach mit 'ner Schraube dicht gemacht. Dann nützt ein neuer Simmering nix, das drückt dort sofort wieder raus.
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von fatz »

Iltis05 hat geschrieben:Dann muss ich ans Getriebe ran: Der Simmerring getriebeseitig der vorderen Kardanwelle hats hinter sich.
Der Triebling wird sicher auch mit so einer schönen Quetschmutter gesichert sein, die man ohne Bühne und ohne Schlagschrauber sicher nicht los kriegt.
nein. die mutter ist eine sog. castlenut mit so einschnitten und einem splint quer durch ein loch in der welle.
den solltest du vorher entfernen. dann geht's ganz leicht. ist allerdings ein ganz schoener brummer, die mutter.
ich weiss allerdings grad nicht mehr wie gross genau. glaub 32mm oder noch ein bissl groesser. wenn die
welle raus hast, schuessel unterstellen und den alten simmerring mit dem schraubenzieher raushebeln und
den neuen gleich rein. da kommt fast nix raus. oel ablassen ist voellig unnoetig. den neuen simmering einziehen
ist ein bissl zickig. ich hab mir einen gut 10mm dicken sperrholzring in groesse des simmerrings gebaut. innen ein bissl
was abnehmen, dass er nicht auf die dichtlippe drueckt. den auf den triebling stecken und den simmering mit der
fetten trieblingmutter gemuetlich einziehen. dann treibling nochmal raus und den holzring runter. ich wette du bist
incl. holzring bauen schneller, als wenn du versuchst den simmerring mit dem hammer reinzuklopfen. der ploppt
immer auf der seite, wo du ihn grad reingekriegt hast wieder raus, wenn du woanders draufklopfst.

wenn du fix bist, wechselst du einen simmering in unter einer halben stunde. inclusive kardanwelle ab- und anschrauben

und mach erstmal nur die simmerringe. danach ist der deckel auch wieder dicht.
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von tm1991 »

@ fatz
Du hasts ja schon oft genug gemacht ... unter dem Karren liegend auf dem Boden.

lg Michael
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von fatz »

tm1991 hat geschrieben:@ fatz
Du hasts ja schon oft genug gemacht ... unter dem Karren liegend auf dem Boden.
jo! und du weisst doch, dass ich keine so schicke grube wie du hab und ausserdem das ueber kopf arbeiten eh nicht mag.
und wie oft ich das gemacht hab kannst du in deiner buchhalteung nachzaehlen. die letzten gut 10 jahre war die
dinger eh alle von dir. in fast 2 jahrzenten landyfahren kommen da dann doch ein paar zusammen.
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Iltis05 »

Moin Leuz!

So, nun hab ich endlich mal wieder Zeit und auch Zeit für den Landy!

Nachdem ich nun Dichtsätze und Flächendichtung bestellt hatte, hab ich dann alte Regenklamotten genommen und mich mit dem Kärcher unter den Landy gelegt,um wo ziemlich überall, wo es ging, hinzukommen.
Dann im Landy oben das Blech zwischen den Sitzen runter und schön mit dem Schlauch durchgegangen - Scheißarbeit!!

Gefühlte hundert Jahre älter hab ich mich dann wieder unter meinem Landy vorgequält und bin gefahren. Es war warm den Tag und er trocknete gut.
Ich fuhr also so wie normal und kam zuhause an - naja, nur kurze Strecke. Getriebe völlig trocken. Hm....dachte ich mir.....hat dann wohl nicht am Öl gelegen, wenn keins mehr drin war....aber denkste!!! Die Einfüllschrauben aufgeschraubt , Finger in Po, Mexico - Ölstand ok! Getriebe noch voll!

Nunja, ich fuhr erstmal weiter. Jeden Tag halt zur Arbeit. Ca. 40.-50km am Tag. Aber außer daß da mal ein Tropfen kam oder so....nix!!

Dann gings mal für nach Wolfsburg und zurück.....Getriebe bis auf die normalen paar Tropfen trocken!

Wo ist nun der Denkfehler??? Vorher hat das Getriebe geschwommen?! Und jetzt auf einmal nach dem Kärchern nur noch das normale, zum guten Ton gehörende geringe Tropfen??

Ich hab lediglich alles gekärchert, von oben bis unten. Ja, die Zwischenwelle hatte ich ausgebaut, geschmiert und dann die Dichtungen mit Flächendichtung eingesetzt. Aber da kam das Öl ja garnicht her.

Wenn ich mich drunter lege scheint es noch irgendwo von oben runterzukommen, aber schwer zu sagen wo. Der eine Donut wo das Getriebe mit fest geschraubt ist , ist immer ölig...

Ich fahr nun erstmal so weiter und lass das normale Tropfen so , wie es ist. Auch nach der Fahrt ins GÜZ hat er nicht doller geölt.

Stattdessen hab ich nun einen ominösen Kühlmittelverlust!
Ich hab mich gewundert, warum ewig unten am Stabilisator alles voller sauberer Kühlmitteltropfen ist. Im Motorraum konnt ich einfach nichts finden außer Tränen, die direkt auf der Kupplungsglocke gelandet sind!
ich hab alles abgetastet, nichts, trocken. Hatte die Heizungsschläuche in Verdacht - trocken. Nirgendwo was zu sehen.
Stellte fest, daß auf meinem Ausgleichsbehälter, auch kalt, Druck drauf ist. Nun hab ich die schlimme Vermutung, ob die Kopfdichtung eventuell hin ist oder Kopf gerissen und somit Kompression ins Kühlsystem kommt und Kühlmittel durch den Überlauf drückt.
Also alte Plasteflasche genommen, Überlaufschlauch rein, gefahren. Wieder Kühlmittel auf der Kupplunxglocke. Auch ein bisschen in der Flasche, aber nicht der Rede wert. Ich mich wieder in den Motorraum gequält, getastet, gefühlt, alles trocken.....

Nun hab ich heute mal einen Batzen Zewatücher in den Bereich der Heizungsschläuche gepackt um mal versuchen herauszufinden, wo die Plürre her kommt! Ich werd wahnsinnig!

@Paule: Ich will morgen an die Einspritzdüsen ran. Hab neue da und will zum Boschdienst zum Abdrücken. Mit dem ESP verstellen mach ich mich grad schlau.....!

Gruß Tim
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Klempnerpaule »

Oh Tim sei mit der ESP bloss vorsichtig.Sag mal bescheid ob Dir Janas Tip geholfen hat.
Ich drück Dir die Daumen
Gruss Paule
 

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Fursty Ferret
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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Fursty Ferret »

die Zwischenwelle hatte ich ausgebaut
Aber bestimmt nicht die von mir markierte Welle die ja in Wirklichkeit eine Achse ist. Dazu muß das VTG raus. Aber diese Stelle würde ich mir von beiden Seiten, also von vorne und hinten, genau ansehen wenn es nicht aufhört mit dem Ölen.
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Mr.Parish »

Hoi Tim,

zum Thema Kühlmittel......
Schau mal ob da nicht die fette Schraube des Ölkühlers (Draufsicht) dir den Kühler perforiert hat.
Ursache ist der dann der fehlende Abstand zum Kühler....rubbel-rubbel.....Loch!
War bei mir so!

Cheers

Matthes
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Iltis05 »

Moin Matthes!

Werde ich mal checken, aber selbst wenn, dann müsste es doch dort irgendwo nass sein! Die Kupplungsglocke ist ja nun noch etwas davon entfernt!
Ich hatte echt gedacht, daß die Heizungsleitungen, die ja parallel zum Ventildeckel verlaufen und dann die Biegung machen, eventuell durchgescheuert sind - aber egal wo ich fühle, es ist überall trocken!! Nur urplötzlich auf der Kupplungsglocke sauberste Kühlflüssigkeit! Wenn ich fahre hängt der ganze Stabi unten voll.....
Mal sehn ob meine Zewatuchmethode funzt um die Sache einzukreisen. Auch im Leerlauf tritt nirgendwo was aus. Echt verrückt.

@ Paule: Ähm.....hilf mir bitte nochmal mit Janas Tip auf die Sprünge.....mein Gedächtnis verlässt mich grad.

Gruß Tim
 

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Re: Leckagen abdichten

Beitrag von Kleiner Meier »

Hey Tim,
Iltis05 hat geschrieben:Mal sehn ob meine Zewatuchmethode funzt um die Sache einzukreisen. Auch im Leerlauf tritt nirgendwo was aus. Echt verrückt.
Fang Dir mal 'nen zweiten Mann oder 'ne Frau und versuch mal, von dem das Gaspedal bedienen zu lassen, während Du schaust, was im Motorraum passiert. Bei meinem A4 Diesel (ja, ist technisch weit entfernt, aber doch nich so weit) haben mein Bruder und ich nur so durch Zufall gemerkt, daß es beim Gasgeben aus der Fassung einer Einspritzdüse derart raussaute, daß es dem Davorstehenden fast in die Augen spritzte. 'Ne 10tel Umdrehung mit'm 13er Schlüssel später war alles wieder dicht. Vielleicht hast Du ein ähnliches Problem irgendwo im Kühlkreislauf?

Gruß,
Micha
 

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