mal endlich die Zeit, den Bericht reinzustellen.
Vorab meinen Herzlichsten Dank an Stefan, Günter und an Dr. Tom. danke dass ihr euch Zeit genommen habt.
Vor einigen Wochen hatte ich anfangs leichte Schwierigkeiten, meinen 3. Gang einzulegen.
Äußerte sich so, dass ich auf meinem Arbeitsweg, im 5. Gang auf eine Kreuzung außerorts zugefahren bin (70km/h bremsend bis auf ca. 35km/h) und dann vom 5. in den 3. Gang wechseln wollte. Allerdings konnte ich den Gang nicht einlegen. Ich hab den Schalthebel genau vor der 3. Gangstufe gehabt, hatte aber einen Widerstand (ohne Geräusche oder Knirschen) und konnte den 3. Gang partout nicht einlegen. Musste dann ganz abbremsen und vom 1. aus wieder anfahren.
Dieses Problem trat aber nicht jeden Tag auf. Und wenn doch, so konnte ich den 3. Gang einlegen, wenn ich zuvor den 4. und dann erst den 3. genommen habe.
Anfang November dann konnte ich aber auch den 2. Gang nicht mehr einlegen. Hab dann gelesen, dass unterhalb vom Schalthebel eine Madenschraube sitzt, die sich gerne mal löst. Hatte dann da offen und habe diese Schraube tatsächlich leicht herausgeschraubt vorgefunden. Habe sie dann wieder angezogen.
ab da ging das Schalten wieder butterweich.
Am 4. November hatte ich wieder Probleme mit dem einlegen der Gänge. Vor dem 1., 2. und dem 3. war jeweils wieder dieser Widerstand, so als ob da etwas den Schalthebel blockiert.
Habe dann wieder nach der Madenschraube gesehen, da ich vergessen hatte, sie mit Schraubensicherung reinzukleben. Dieses mal wars die Schraube aber nicht
Ging dann aber auch wieder alles ganz gut. Konnte schön schalten. War auf der Arbeit und wieder zu Hause. War schon am Grübeln, ob ich zu blöd zum Schalten bin
Den Tag drauf habe ich getankt. Beim Heimfahren von der Tankstelle bin ich nach einer Ortschaft ein leichtes Gefälle im 3. Gang runtergefahren. Da ich da ja schön beschleunigen hätte können, habe ich vom 3. in den 4. schalten wollen.
Der Schaltvorgang hat sich aber irgendwie seltsam angefühlt. Erst wollte der 4. nicht rein, bin also zurück in den 3. und habe einen neuen Versuch gestartet. Dabei hat sich der Schalthebel sehr leicht in den 4. einlegen lassen (eigentlich ohne jeglichen Widerstand), begleitet von einem metallischen "Klick".
Ab da war zwar der Schalthebel in der Position des 4. Ganges, gefahren bin ich aber weiterhin im 3. Gang (habe ich an der Geschwindigkeit und dem Motorengeräusch gemerkt).
Ich konnte dann aber auch nicht mehr aus diesem "vermeintlichem" 4. Gang heraus. Der Schalthebel saß richtig fest(wäre eher verbogen oder etwas kaputt gegangen, als das sich was schalten lassen hätte)
Bin also vorsichtig weitergefahren, da ich nicht mehr weit hatte.
Bei uns im Dorf musste ich dann um eine scharfe Kurve, da musste ich weit runterbremsen und sogar stehen bleiben, da mir jemand die Vorfahrt genommen hat.
Musste dann, da ich immer noch nicht schalten konnte im 3. wieder anfahren. Also Kupplung ganz langsam kommen lassen und Gas geben.
Habe dann nochmal das Schalten probiert und der Gang kam irgendwie frei. Ab da war in Neutralstellung des Schalthebels ein leises Ting,ting,ting vom Getriebe zu vernehmen. Ganz leise. War vorher nie da.
An dem Abend war der Stefan dann noch da, aber gefunden haben wir nix.
Nun zur Reparatur:
Also Tags darauf Sitze, Getriebetunnel, Bodenbleche und Sitzkiste raus(ohh man, ich hab doch den Mist erst im Juli eingebaut
Dann hat mein Vater das Getriebe ausgebaut, alles aufgemacht und komplett zerlegt.
Bei Ashcroft dann eine Bestellung gemacht. Nein, kein neues Getriebe, sondern einen kompletten Überholsatz fürs LT77 mit Lagern, Dichtungen, Synchronringen, Schaltsteinen, usw....
Außerdem einen fürs Verteilergetriebe(hat schleißlich schon wieder gesifft
Außerdem hab ich noch den 3. Gang(Zahnrad) bestellt, da war ein kleiner Zahn abgebrochen. Könnte beim Zerlegen passiert sein oder vielleicht im Getriebe. Kann man nicht mehr so genau sagen.
Deswegen hat dann der Zusammenbau leider etwas länger gedauert. In der Zeit bin ich dann 1 1/2 Wochen Smart gefahren. Hab mir den von meiner Mutter leihen dürfen.
Einen Fehler haben wir aber nicht gefunden. War alles an seinem Platz und sah auch ganz gut aus. Aber wenn das Getriebe schon mal offen ist....
Also Generalüberholung
Mein Vater hatte dann das Getriebe auf der Arbeit dabei. Erst wurde das Ding im Waschautomaten grünlich gereinigt und anschließend neu zusammen gebaut.
Bei der Reinigungsaktion ist dann aufgefallen, dass am LT 230 Verteilergetriebe die Zwischenwelle ausgeschlagen und somit undicht war. Also auseinander damit und gemessen. Die war 2/10-tel verbogen. Also hat die ein Kollege meines Vaters abgedreht. Im Gehäuse ist jetzt eine Buchse. Damit ist das Verteilergetriebe nun endlich dicht(auf Holz klopf) und ausschlagen wird da auch nix mehr
Mein Vater hat das Getriebe wirklich Klasse überarbeitet. Hat es sogar neu lackiert, schaut aus, als käme es frisch von Ashcroft
Letzte Woche Samstag dann den ganzen Mist wieder eingebaut. Nu fährt der Dicke wieder, auch wenn keiner genau weiß, woran es jetzt lag. Also bin ich doch zu doof zum Schalten
Oder der Zahn vom Zahnrad hatte sich verkeilt. Wer weiß. Hauptsache der Landy fährt wieder.
Den Smart zu fahren ist zwar sehr angenehm, da die Heizung schneller heizt, man schneller unterwegs ist, der Motorlauf ruhiger ist. Auch ne Parklücke bekommst besser. Aber der Smart ist einfach nicht mein Dicker.
In denen 1 1/2 Wochen war ich überhaupt nicht ausgeglichen und genervt. Er war mir zu klein und die Freude am Fahren hat gefehlt. Außerdem macht sichs recht seltsam, wenn jemand mit Tarnklamotten(trage ich seit Jahren, jeden Tag, sind einfach unheimlich praktisch) ausm Smart aussteigt
Seit ich ihn wieder fahre ists viel besser. Da steht man doch mit viel mehr Begeisterung auf














