Quertraverse unterm Getriebe entfernen/Kupplung erneuern

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KingLoui
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Quertraverse unterm Getriebe entfernen/Kupplung erneuern

Beitrag von KingLoui »

Hallo Leutz!

nach der gestrigen abendlichen Fahrt durch das freudetrunkene Essen bekam ich recht unvermittelt ein Problem:

Das Kupplungspedal ließ sich nicht mehr treten. :evil: Mit Zwischengas und so weiter ohne Krachen und ohne Kupplung nach Hause geschafft. An Nehmer- und Geberzylinmder liegt es nicht, Funktion habe ich geprüft.

Die Ersatzteile (Kupplung, Lager, Gabel, ...) , Schlupfe, Kettenzug usw. liegen auch schon da.

Nun meine Frage: Wie bekomme ich diese vermaledeite Quertraverse entfernt und wieder eingebaut Der hydraulische Wagenheber versagt in dieser Arbeitsposition als Rahmenspreizer seinen Dienst.

Muß der Auspuff auch ab?

Hat jemand einen Tipp für mich??? Morgen nach dem Frühstück will ich mich gleich wieder dran wagen.

Grüße
Daniel
 

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Zuletzt geändert von KingLoui am 04.07.2006, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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siggi109
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Beitrag von siggi109 »

ich würde oben alles rausbauen und das getriebe nach oben
ausbauen..................

gruss siggi109
 

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Waldschrad
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Beitrag von Waldschrad »

meine traverse stellte mich vor dem selben problem,ich habe es dann so gemacht: 2-3 flaschen rostlöser oder kriechöl verarbeiten einwirken lassen und wenn du einen kompressor hast zwischendurch mit der luftpistole die verschraubung ausblasen.dann mit irgendwelchen hilfsmitteln montagehebel oder ähnliches versuchen das teil rauszuhebeln.beim einbau alles schön mit getrieböl einschmieren dann baust du die traverse in 10 jahren auch ohne probleme wieder aus.viel erfolg.
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Danke für die prombte Hilfe,

Ausbau nach oben ist Dank beschränkter teschnischer und räumlicher Möglichkeiten nicht darstellbar. Die Idee mit dem Öl ist aber ganz gut :wink:

Mal sehen, was mir gleich vor Ort so einfällt.
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Nachtrag

Quertraverse ist draußen und sonst auch sonst fast alles (Auspuff, Getriebelagehalterungen?), was das Getriebe daran hindert entfernt zu werden. Mit Schlupp und Kettenzug habe ich die Aktion vorerst abgebrochen, schien mir zu heikel, so ganz ohne professionelle Einweisung auf dem Parkstreifen.

Hat das von Euch schon mal jemand beim 110er gemacht, Getriebe und Kupplungsglocke mittels Kettenzug abgelassen?

Daniel
 

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NFG-MSG
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Beitrag von NFG-MSG »

Ja haben wir , das Getriebe mit Nebenantrieb wiegt satte 250 Kg also Vorsicht !!!!
Wir haben dazu den Landy auf Böcken gestellt um etwas mehr Bodenfreiheit zubekommen
und nach aus bau Bodenbleche Getriebetunnel nach unten ablgelassen Getriebe etwas vorne anschlagen vieleicht auch noch hinten einen Rangierwagenheber.


Gruss juegen
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siggi109
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Beitrag von siggi109 »

und den motor unterfüttern,sonst kippt er nach hinten !

gruss siggi109
 

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Beitrag von 95ke84 »

@KingLoui

Hatte vor kurzem ein Auspuffproblem, wofür ich die Traverse ausbauen wollte. Nach dem Lösen der Schrauben tat sich mit Handkraft nichts. Die Traverse lies sich nur mit einem großen Fäustel bewegen. Das lag aber nicht am Rost. Der Rahmen scheint sehr viel Spannung zu haben. Ich habe den Ausbau abgebrochen, da ich befürchtete, die Traverse nicht wieder hineinzubekommen. Ohne Rahmenspreizer ist der Einbau schwer möglich. Wagenheber fällt aus, da das Ventil quer lieg und dann kein Druck aufgebaut wird. Den Hilift kann man nicht ansetzten.

Verrat uns einfach Deinen Trick. Oder vielleicht hast Du ja die Möglichkeit einen Hydraulik-Ausbeulsatz zu leihen. Mit dem würdest Du es schaffen.
 

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KingLoui
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Beitrag von KingLoui »

Motor hatte ich mal am Schwungradgehäuse abgestützt, Wagenheber scheint dabei das Mittel der Wahl zu sein.

Die Traverse haben wir heute vormittag rausgeschlagen. Das war nicht wirklich ein Trick. Klingt wilder als es ist, die Nachbarn haben sich auch nicht getraut was zu sagen 8) . Mit einem Stück Holz und nem dicken Hammer abwechselnd auf die Linke und rechte Seite geschlagen, so das es nicht verkeilt. Die Befürchtung, sie ohne weiteres nicht mehr rein zu bekommen bleibt jedoch vorerst. Nach der Waldschrad-Universal-Behandlung (TM) mal mit dem hydr. Wagenheber nach oben hin reindrücken versuchen, hoffe, es ist noch genug Platz vorhanden, den auf Böcken wie der Jürgen habe ich leider nix stehen.

... wenn ich soweit erst schon wäre ... :roll:

Das Problem:
[albumimg]61[/albumimg]
Ging flotter als gedacht , obwohl es beim Anflanschen doch etwas zwickte. Automat, Reibscheibe, Lager und Gabel sind nun neu gemacht.
 

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TOM
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Beitrag von TOM »

Ich habs bei meinem 88" auch unten raus geholt........nie wieder!!!!!

oben raus ist auf jeden fall die bessere wahl.

ich meine raus geht ja noch ABER von unten wieder rein ist der blanke horror :twisted:
 

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GRUSS TOM

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TOM
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Beitrag von TOM »

Ich habe es bei meinem 88er auch von unten gemacht..............nie wieder

Oben raus ist auf jeden fall der bessere weg, weil raus gehts ja noch aber von unten wieder rein ist der blanke horror
 

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Beitrag von NFG-MSG »

Wie habt Ihr das denn gemacht haben das bei unser SIII mindesten 3 mal
und bei 90 auch schon zwei mal wir bein Bruder und ich haben das Getriebe über
Kettenzug und Motorjack nach unten raus und sorum wieder rein.
Dazu alle Bodenbleche raus Tunelabdeckung weg Blech zwichen den Sitzen weg
Landy auf Böcken Motorabstützen Getriebe anhängen nicht ganz mittig da wo das loch ist
vom Blech zwichen den Sitzen Gelenkwelle ab und was noch stört vieleicht Getrie hinten abstützen wenn man sich nicht mit schwerpunkt in klaren ist schrauben lösen und nach unten weg.
Beim Einbau etwas einfacher weil man dann den Schwerpunkt bestimmen kann.
Gruss Juergen
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Beitrag von NFG-MSG »

Wie habt Ihr das denn gemacht haben das bei unser SIII mindesten 3 mal
und bei 90 auch schon zwei mal wir bein Bruder und ich haben das Getriebe über
Kettenzug und Motorjack nach unten raus und sorum wieder rein.
Dazu alle Bodenbleche raus Tunelabdeckung weg Blech zwichen den Sitzen weg
Landy auf Böcken Motorabstützen Getriebe anhängen nicht ganz mittig da wo das loch ist
vom Blech zwichen den Sitzen Gelenkwelle ab und was noch stört vieleicht Getrie hinten abstützen wenn man sich nicht mit schwerpunkt in klaren ist schrauben lösen und nach unten weg.
Beim Einbau etwas einfacher weil man dann den Schwerpunkt bestimmen kann.
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Beitrag von NFG-MSG »

Wie habt Ihr das denn gemacht haben das bei unser SIII mindesten 3 mal
und bei 90 auch schon zwei mal wir bein Bruder und ich haben das Getriebe über
Kettenzug und Motorjack nach unten raus und sorum wieder rein.
Dazu alle Bodenbleche raus Tunelabdeckung weg Blech zwichen den Sitzen weg
Landy auf Böcken Motorabstützen Getriebe anhängen nicht ganz mittig da wo das loch ist
vom Blech zwichen den Sitzen Gelenkwelle ab und was noch stört vieleicht Getrie hinten abstützen wenn man sich nicht mit schwerpunkt in klaren ist schrauben lösen und nach unten weg.
Beim Einbau etwas einfacher weil man dann den Schwerpunkt bestimmen kann.

Gruss Juergen
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Beitrag von KingLoui »

Die Geschichte hat nun folgenden Ausgang genommen, den ich Euch nach der regen Resonanz nicht vorenthalten will:

Wie gesagt, Traverse war schon draußen, als ich hörte, Getriebe nach oben raus ist besser, :idea: weil da kriegste´s wieder rein. War übrigens ein klasse Tip!

Die Sitzkiste zu entfernen war zwar auch fummelig, aber schien mir sinnvoller, als Getriebehalter und Auspuff abzunehmen.

Bergegurte solange um Dachträger gewickelt, bis die Länge stimmte, mit dicken Schäkeln zusammengehalten. Ein paar Quer- und Langshölzer hier und da, um die seitlichen Kräfte abzuleiten.

Motor mit Wagenheber am Schwungradgehäuse abgestützt. Schluppen so um das Getriebe gelegt, das der Haken des Kettenzuges weit unten eingehakt werden konnte. Leicht angehoben. Schwerpunkt angetest und rausgejuckelt. Weiter angehoben und schon hing es frei, man konnte es drehen und die Kupplungsglocke auf dem linken Rahmen etwas absetzen.

Fehlerursache: Die Ausrückgabel wurde von einer Kugel erwischt. Glatter Durchschuß sozusagen.

Ausrücker, Gabel, Reibscheibe und Druckplatte waren in nur einer Stunde gewechselt! Innerhalb des Gehäuses war es Gottseidank pupstrocken. OK, dann wieder alles zusammenbauen.

Ich bin heilfroh, daß wir es nicht nach unten raus haben!!

Das Anflanschen gestaltet sich etwas schwieriger, eben wegen diesem bescheuerten Schwerpunkt. Damit es nicht wieder rausflutscht, haben wir ein paar Muttern wieder draufgeschraubt, quasi als Sicherung. Es ging dann ohne gröbere Gewalt anzuwenden. Nochmal muss ich das aber nicht haben. 8)

Dach und Dachträger hielten dank der Spriessen der Belastung ohne Schaden zu nehmen stand. Aber die Traverse mußte wieder rein. Hmh. wie nur :?:

Habe erstmal geguckt, es fehlten ca. 1,5-2,0mm zwischen den Längsträgern. :!: Mittels zweier Brettchen und einen Kantholz, das ich wie einen Keil zwischen die Längsträger reingeschlagen habe. Das reichte, um den Rahmen zu spreitzen, so konnte ich die Traverse von unten reindrücken. Vorher etwas einfetten, dann flutscht´se besser. Mit zwei Rangierwagenhebern links+rechts ohne dabei zu verkeilen fast bis in die Ausgangposition gedrückt. Der Rest davon ging recht einfach.

Die Kardanwellen, Handbremsrelais (da hätten´se mich fast geholt) Sitzkiste und Bodenbleche mußten auch wieder rein. Sind halt eine Menge Schrauben, die wieder festgemacht werden wollen.

Alles in allem anstrengender und langwieriger als gedacht. Wie immer eben :wink: Habe dabei eine Menge Passanten kennengelernt, die nur noch mit dem Kopf geschüttelt haben, Kinder mußten die Straßenseite wechseln, durfte den zarten Duft von Hundekot auf der benarchbarten Grünfläche ertragen. :evil: Aber egal, Landy rennt jetzt wieder Schmitz Katz :P Hoffentlich erstmal ohne größere Ausfälle

Grüße
Daniel
 

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