Rost am Landy: Kann das sein?!?

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tiernatscha
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Rost am Landy: Kann das sein?!?

Beitrag von tiernatscha »

Mayday mayday

Bei gestrigem Regenwetter hab ich festgestellt, dass ich Flurost am Bulkhead nahe der Windschutzscheiben-Scharniere hab. Da ich Rost wie die Pest hasse überlege ich gerade wie ich vorbeuge, dass mir die Spritzwand durchrostet.

Was ist wohl besser? Die spritzwand komplett ausbauen, verzinken lassen und neu lackieren oder mit Fertan arbeiten.
Wie lange dauert der Ausbau einer solchen Wand?

Muss ich dafür die beiden Wings abbauen? Und welche schwierig befestigten Teile gehören noch an die Wand angeschlossen?

Oder lieber Rostbeschleuniger draufschmieren und das Ding komplett verrosten lassen? :lol:

grüße sebastian
 

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95ke84
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Beitrag von 95ke84 »

Ich würde:

- den Regen abstellen
oder
- umziehen Richtung ganz weit südlich
oder
- schnell unter dem Regen durchfahren und nicht anhalten
oder
- den Landy in Öl einlegen
:wink:

Ich bin der Meinung, daß Du eine gebrauchte Spritzwand lieber weitergammeln läßt, als Dir die Arbeit zu machen, sie auszubauen und zu verzinken (es lohnt sich nicht, oder ist Deiner gerade vom Band gelaufen?). Geschätzt würde ich sagen, daß es sicher in zwei Tagen machbar ist. Aber straight, ohne Pausen und auch kein 8-Stunden-Tag. Abschrauben mußt Du alles, was an der Spritzwand befestigt ist, von innen und von außen. Dazu gehören natürlich auch die Wings, Gebläse, Dieselfilter, Scheibenwischer und -antrieb, Bremspedalkasten, Kupplungspedalkasten, Gaspedal, Bremsleitungen, Kabel, Fußbleche, Armaturenbrett, Scheibenrahmen, Getriebeverkleidung, Sicherungskasten, Lenksäule, Türen. Sicher hab ich etwas vergessen.

Nutze die bereits entstandenen Löcher und pumpe Owatrol hinein (Stech mal mit dem Schraubendreher in den "Flugrost"). Nimm Reperaturbleche und schweiß eine neue Haut. Oder nimm Glasfaserspachtel und schließe die Löcher. Warte, bis sich neue Abgründe auftun.

Oder ist die Spritzwand schon völlig gar? Fallen bereits 30% der angeschraubten Teile von allein ab? Dann besorg Dir eine neue Spritzwand, verzinke sie und tausche sie aus. Selbst hier besteht das Risiko, bereits Rost und Gammel mitzukaufen, so daß man sich das Verzinken sparen kann. Die Briten nehmen es mit Qualitätssicherung ja nicht so.

Ich habe den Punkt Glasfaserspachtel gewählt, macht am wenigsten Arbeit.

Übrigens hab ich meinen Landy trotz allem lieb! Das Auto ist wie ein Kind: Mit Kleinigkeiten kann man es echt glücklich machen.
 

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Volker
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Beitrag von Volker »

Geschätzt würde ich sagen, daß es sicher in zwei Tagen machbar ist.
Ausbau vielleicht, Zusammenbau eher mehr. Wenn man es gründlich macht, ist nachher die Brems- und Kupplungshydraulik neu. Die Elektrik ist komplett neu zu installieren ...

Wenn beim Ausbau die beiden langen Schrauben, die die Spritzwand unten/außen am Rahmenausleger halten, festgegammelt sind und bei sanfter Gewaltanwendung der Ausleger anfängt zu knirschen, dann fällt mir nur Toms Spruch ein:
...seid froh, denn es könnte schlimmer kommen - und wir waren froh - und es kam schlimmer...
:wink:
 

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tiernatscha
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Beitrag von tiernatscha »

ooooh gott. Ihr habt recht. Dieser rahmenausleger ist oft total verdreckt und vernichtet die eingedrehte schraubel oft.

naja, ich hab ansonsten überlegt, dass es bei PADDOCKS diese Seitenteile gibt, die man bei der Spritzwand rausschneiden und neu einschweissen kann. Ich könnte mir die bestellen und dann reparieren.
Dafür muss ich dann blos nur noch das armaturenbrett ausbauen, gel?

http://www.paddockspares.com/pp/DEFENDE ... _-_RH.html

Den nächsten Landy, den ich mir zusammenbaue, baue ich aus einem schrottreifen und einem verzinkten Rahmen und verzinkter Spritzand, dann gibts vielleicht weniger Probleme. Gründliche Arbeit vorher erleichter vielleicht das Leben. Nur was ist wohl billiger?

grüße sebastian
 

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95ke84
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Beitrag von 95ke84 »

Werden die Bleche nicht einfach nur aufgeschweißt?

Das Armaturenbrett muß vielleicht gar nicht mal raus. ! Batterie abklemmen !
 

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Kieler
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Beitrag von Kieler »

Falls noch keine Durchrostungen da sind, würde ich:

1.) Entrosten mir Kupferbürste an Winkelschleifer/Bohrmaschine
2.) Grundierung mit Zinkfarbe, die von AGESO soll gut sein
3.) Lackierung mit der Rolle RAL 6014 matt (olivgrün)

Mit Durchrostungen kenne ich mich noch nicht aus. Vielleicht konnt ich Dir trotzdem weiterhelfen.

Viele Grüße

Kieler
 

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tiernatscha
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Beitrag von tiernatscha »

Ja danke. Ich hatte eigentlich vor mit Fertan zu arbeiten. Dann Löcher zuschweissen, grundieren und lackieren.
Ich glaube Fertan bietet eine Rostfreie zinunterlage

Grüße sebastian
 

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